15.01.2010 17:57 Uhr - 2. Bundesliga Süd - PM Flames

Bensheim-Auerbach mit Transfercoup: Maike Brückmann kommt

Maike BrückmannMaike Brückmann
Quelle: Jürgen Pfliegensdörfer
Den "Flames" der HSG Bensheim-Auerbach ist es gelungen ihren Bundesligakader ab 1. Februar 2010 mit Maike Brückmann zu verstärken. Eigentlich wollte der deutsche Meister HC Leipzig Maike Brückmann halten und auch andere Bundesligisten haben ihr attraktive Angebote unterbreitet. Doch die 25-Jährige entschied sich für die Flames, weil diese ihr eine einmalige berufliche Perspektive bieten können.

Nach einer fast einjährigen Verletzungspause, die ihre Handballkarriere beim HC Leipzig und in der Nationalmannschaft zunächst gestoppt hat, wird Maike Brückmann ihr zukünftiges Handball-Engagement auf neue Beine stellen. Bei den Flames kann sie auch weiterhin Leistungshandball betreiben, gleichzeitig aber eine aussichtsreiche berufliche Karriere starten.

"Eingebettet in die Rahmenbedingungen eines solide geführten Bundesligavereins wird Maike Gelegenheit gegeben, sich mit unterschiedlichen Berufsfeldern vertraut zu machen und – entsprechend ihrer Fähigkeiten und Talente - gezielt auf ihr zukünftiges Berufsleben vorzubereiten", so der Verein in seiner Pressemeldung zur Neuverpflichtung. Im Beratungsunternehmen von Flames Sportdirektor Dr. Robert Becker erhält Maike Brückmann die Chance, sich in zukunftsreiche Aufgabenbereiche einzuarbeiten und sich gezielt zu qualifizieren. Mit entscheidend für den Wechsel nach Bensheim war auch die persönliche Beziehung von Vater Wolf Brückmann, der in den 80er-Jahren Spieler von Trainer Dr. Becker war, der damals den TV Hemsbach in die Süddeutsche Regionalliga führte.

Maike Brückmann hat inzwischen ihre Verletzung vollständig auskuriert und steht seit zwei Wochen wieder im Training. Trainer Lucky Cojocar steht jetzt vor der Herausforderung, Maike Brückmann möglichst schnell in die Mannschaft des Tabellenführers der 2. Bundesliga zu integrieren. Sie wurde der Mannschaft am vergangenen Freitag vorgestellt und wird dieser kräftig die Daumen drücken, wenn es in den beiden nächsten Spielen gegen Metzingen und Weibern um entscheidende Spiele zur Qualifikation für die Play-offs gehen wird.