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07.12.2009 16:23 Uhr - Weltmeisterschaft - Frank Härterich - handball-world.com

Rumänien entscheidet Spitzenspiel für sich

Die Mannschaft von Trainer Radu Voina gewann das Spitzenspiel in der Gruppe C gegen Ungarn deutlich mit 31:25. Das Spitzenspiel war allerdings bis zur Halbzeit entschieden, da die Südosteuropäerinnen, angeführt von ihrer Besten, der Torhüterin Paula Ungureanu, zu Halbzeit bereits einen Vorsprung von neun Toren herausgeworfen hatten. Ungarns Beste, die Rückraumspielerin Timea Toth, glänzte mit sieben blitzsauberen Toren. Aber auch sie konnte die Niederlage nicht mehr verhindern.

Rumäniens Rückhalt: Torfrau Paula UngureanuRumäniens Rückhalt: Torfrau Paula Ungureanu
Quelle: Katja Boll
Als die Ungarinnen durch Zita Szucsánszki nach sage und schreibe fünf Spielminuten zum ersten Mal in dieser Partie zum 1:0 einnetzten, hatten sich hingegen die beiden Torhüterinnen Andrea Herr und Paula Ungureanu schon mehrfach ausgezeichnet. Und genau auf dieser Position lag dann auch der Unterschied in der gesamten Halbzeit. Während sich die Rumänin Ungreanu sogar noch steigern konnte und am Ende der Halbzeit auf auf neun Paraden kam und ihre Stellvertreterin Florentina Stanciu gleich zwei Strafwürfe vereiteln konnte, kam Andrea Herr im ungarischen Tor überhaupt nicht mehr ins Spiel, da sie von ihrer Abwehr aber auch sträflich im Stich gelassen wurde und mehrere Male Ionela Stanciu, ihres Zeichens Kreisläferin der Rumäninnen, völlig frei vor ihr auftauchte und entweder ein Tor erzielte oder von einer ungarischen Abwehrspielerin äußerst unsanft am Torwurf gehindert wurde und somit einige Strafwürfe herausholen konnte.

Die Rumäninnen lagen zwar nach zehn Spielminuten mit 3:4 im Hintertreffen, aber dies sollte bis zur Halbzeit der letzte Rückstand gewesen sein. In der Folge wirkten die Rumäninnen wie ausgewechselt und zogen den Ungarinnen nun Tor um Tor auf 12:6 davon, dabei bewies Rumänien eine sehr große Spielstärke. Bis zur Halbzeit marschierten die Südosteuropäerinnen dann sogar auf 16:7 davon. Symptomatisch für das Spiel der Ungarinnen, welches von vielen technischen Fehlern und Fehlpässen geprägt war, war das letzte Tor vor dem Pausenpfiff - Andrea Herr hatte den Ball schon sicher und legte sich den Ball dann doch noch selbst ins Tor.

Nach der Pause sahen die Zuschauer zuerst keine Veränderung. Die Rumäninnen spielten konzentriert und hielten die Ungarinnen mit 20:11 auf Distanz. Doch dann gab es einen Bruch und die Magyarinnen, angeführt von einer starken Timea Toth, kamen durch sieben Tore in Folge auf 20:18 heran. Nach 43 Minuten war das Spiel vor allem deshalb wieder offen, weil die Rumäninnen sieben Minuten kein Tor erzielen konnten. Nach diesem Weckruf besannen sich die Rumäninnen auf ihr Können und zogen wieder auf 28:23 davon. In dieser Phase zeichneten sich vor allem die Torhüterin Ungreanu und Rückraumspielerin Georgeta Lecusanu, die am Ende auf 12 Tore kam, aus. Die Rumäninnen zogen weiter auf 30:23 davon und das Spiel war entschieden. Die letzten Tore der Ungarinnen waren letztendlich nur noch Ergebniskosmetik und die Rumäninnen gewannen dieses Spitzenspiel, welches von den deutschen Referees Lars Geipel und Marcus Helbig vorzüglich geleitet wurde, völlig verdient, da sie sich weitaus weniger Fehler leisteten.



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