14.10.2009 23:19 Uhr - Europameisterschaft - PM Österreichischer Handballbund (ÖHB)

Österreich schlägt Großbritannien klar

Neun Tore: Gorica AcimovicNeun Tore: Gorica Acimovic
Quelle: www.HAGENpress.com
Österreichs Handball-Damen feierten am Mittwoch zum Auftakt der EM-Qualifikation in Feldkirchen einen 30:20 (18:12)-Erfolg über Großbritannien. Bereits am Sonntag sind Katrin Engel und Co. erneut im Einsatz. In Reykjavik steht gegen Island das erste große Schlüsselspiel auf dem Programm.

Im ersten Duell mit Großbritannien überhaupt waren die Österreicherinnen die klar tonangebende Mannschaft. Nur einmal zu Beginn der Partie lag der Außenseiter in Führung (3:2). In der 13. Minute stand es bereits 10:4 für Rotweißrot. Zwar konnten die Britinnen den Rückstand noch einmal durch Tore von Lam-Moores (2) und Mc Cafferty auf drei Tore verkürzen, nach einem Timeout übernahm die Mannschaft von Teamchef Herbert Müller aber wieder das Kommando. Mit einem 18:12 ging es in die Pause. Nach Wiederbeginn setzten sich die Gastgeberinnen weiter ab, führten zwischenzeitlich mit 14 Toren. Am Ende gelang es den Damen Großbritanniens noch, etwas Ergebniskorrektur zu betreiben.

"In der ersten Halbzeit sind wir schön weggezogen, waren danach aber in der Abwehr zu passiv. Nach der Pause bekamen wir nach klarer Führung im Angriff Probleme, waren nicht mehr so durchschlagskräftig. Das lag aber auch an den vielen Wechseln, die ich getätigt habe. Man kann mit der Leistung trotz des Erfolgs, der nie in Frage stand, daher nicht ganz zufrieden sein“, resümierte Teamchef Müller.

Im Parallelspiel feierte Gruppenfavorit Frankreich einen klaren 32:23 (16:12)-Heimsieg über Island, nächster Gegner Österreichs. „Wir müssen“, so Müller weiter, „bis Sonntag durchschlagskräftiger werden. Sollte uns in Reykjavik ein Sieg gelingen, wäre das sicher schon eine Vorentscheidung.“ Für die EM-Endrunde, die vom 7. bis 19. Dezember in Dänemark und Norwegen ausgetragen wird, qualfizieren sich die beiden Gruppenbesten.

Österreich - Großbritannien 30:20 (18:12)

Österreich:
Acimovic 9, Engel 9/7, Spiridon 6, Doppler 3, Plach 2, Magelinskas 1

Großbritannien:
Goodwin 6/3, Lam-Moores 4, McCafferty 3, Andersen 2, Jukes 1, Fairbrother 1, Van der Weel 1, Fudge 1, Heglund 1