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30.09.2009 19:06 Uhr - 1. Bundesliga - dpa und PM Leverkusen

Leverkusen marschiert weiter - 37:25 gegen THC

Nicht zu stoppen: Anna LoerperNicht zu stoppen: Anna Loerper
Quelle: Alex Wipf
Die Handballerinnen des Thüringer HC haben in der Bundesliga ihre erste Auswärtsniederlage der Saison kassiert. Das Team von Trainer Dago Leukefeld kassierte am Mittwochabend bei Bayer Leverkusen eine deutliche 25:37 (10:23) Niederlage. Angetrieben von Laura Steinbach (10) und Anna Loerper (9/2) ließ der Vorjahres-Zweite dem Tabellen-Sechsten keine Chance. Marielle Bohm (7/1) und Alexandra Uhlig (6) waren bei den Gästen noch die besten Werferinnen.

Es war eine perfekte erste Halbzeit, die die Elfen gegen den Thüringer HC auf das Parkett legten. Hinten machte die Abwehr gemeinsam mit Torhüterin Clara Woltering dem THC-Angriff das Leben schwer und vorne trafen sie nach Belieben. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zogen die Elfen binnen sieben Minuten von 3:3 auf 10:5 (12.) davon. Genug für THC-Trainer Dago Leukefeld, der seine Auszeit beantragte.

Doch ein Gegenmittel gegen die berauscht aufspielenden Elfen fand der THC-Coach nicht. Weder die Einwechslung von Julia Jurack, noch der Wechsel im Tor nach einer Viertelstunde brachten die gewünschten Impulse für die Gäste. Nach dem Strafwurf von Alex Uhlig zum 7:11 zog die Gastgeber, geführt von Anna Loerper, zügig auf zehn Tore davon, obwohl Renate Wolf bereits die ersten personellen Wechsel vornahm. Die Nationalspielerin selbst erzielte per Gegenstoß den Treffer zum 17:7 (22.). Sechs Tore in Folge, die Vorentscheidung war bereits im ersten Abschnitt gefallen.

Beim Stand von 23:10 wurden wenig später die Seiten gewechselt, Maike März stellte sich noch einmal der Elfenoffensive und hatte dieses Mal mehr Glück. Hinten ging die Deckung der Gastgeberinnen nicht mehr ganz so konsequent wie noch in der ersten Halbzeit zu Werke und die Gäste konnten den Rückstand stetig reduzieren. Bis auf sieben Tore (29:22) kämpfte sich der THC heran, auch eine von Renate Wolf genommene Auszeit hatte keine Besserung gebracht.

Anna Loerper kam zurück aufs Parkett und stellte ihre Qualitäten erneut in beeindruckender Manier unter Beweis. Fünf Tore in Folge erzielte die Nationalspielerin, die mit der THC-Abwehr Katz und Maus spielte. Bei ihrem neunten Treffer zum 35:23 (56.) waren endgültig alle Zweifel am Endergebnis ausgeräumt. Am Ende stand ein souveräner 37:25 Heimerfolg zu Buche, mit dem die Elfen weiterhin ihre weiße Weste in der Liga behalten.

Stimmen zum Spiel:

Dago Leukefeld (Trainer Thüringer HC): „Der Sieg von Leverkusen war absolut verdient. In den wichtigen Dingen, wie Bereitschaft, Aggressivität und Taktik und Technik haben wir heute eine Lehrstunde erhalten und ich möchte mich bei den mitgereisten Fans für unsere Leistung entschuldigen.“

Renate Wolf (Trainerin Leverkusen): „Wir haben heute eine fantastische erste Halbzeit gespielt. Das es dann bei den vielen Wechseln zu einem Bruch kommt ist normal. Eigentlich kann man nach so einem Spiel niemanden herausheben, doch ich möchte ein Sonderlob an Anna Loerper verteilen, die heute eine fantastische Dynamik gezeigt hat.“



cs