04.01.2006 11:52 Uhr - 1. Bundesliga - Matthias Braun

Trainingsauftakt in Frankfurt - Raissa Tichonowitsch wieder dabei

Raissa TichonowitschRaissa Tichonowitsch
Quelle: f-hc.de
Mit (fast) komplettem Kader ist Frauenhandball-Bundesligist Frankfurter HC ins neue Jahr gestartet. Zu den ersten Trainingseinheiten am Dienstag fehlte lediglich Susanne Büttner, die noch einen Tag länger als geplant in Tunesien festsaß, weil der Reiseveranstalter das Flugzeug in die Heimat überbucht hatte.

Dafür kehrt mit Raissa Tichonowitsch die etatmäßige Rechtsaußen des Meisters von 2004 ins Mannschaftstraining zurück. Die 34-jährige Weißrussin hatte sich nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Julia am 24. September in den letzten Wochen vor allem im Kraftraum die notwendige Physis erarbeitet. Bereits zum Punktspielauftakt am 18. Januar in Nürnberg will sie nach zehnmonatiger Handball-Abstinenz wieder aufs Parkett zurückkehren.

Mit Debbie Klijn, Arjenne Paap (beide Niederlande) und Marzena Kot (Polen) sind auch drei WM-Fahrerinnen wieder in der Oderstadt eingetroffen. Besonders die beiden Niederländerinnen strotzen nach dem starken 5. Platz in St. Petersburg und dem Sieg über die deutsche National-Sieben vor Selbstbewusstsein: "Die Weltmeisterschaft war sensationell", werden Paap und Klijn in der Märkischen Oderzeitung zitiert.

Beim FHC sei es in den verbleibenden zwei Wochen bis zum Punktspielstart nun "ganz wichtig, uns wieder als Mannschaft zusammenzufinden und die richtige Stimmung reinzubekommen", sagte Debbie Klijn. "Wir wollen am Ende Platz vier belegen und damit das Halbfinale erreichen".

Diese Einstellung passt genau ins Konzept von Trainer Thomas Hørlyk. "Die Chance ist da. Wir werden daran arbeiten, sie zu nutzen", so der 30-jährige Däne in der MOZ.