07.04.2009 03:48 Uhr - 2. Bundesliga Süd - Lena Wagner - Gießener Anzeiger

TV Mainzlar präsentiert zwei Neuzugänge für die neue Saison

Laura SchmittLaura Schmitt
Quelle: sportseye.de
Obwohl der Klassenerhalt noch nicht realisiert ist, treibt der Frauen-Zweitligist TV Mainzlar seine Personalplanungen für die kommende Spielzeit weiterhin voran. Nach der Verpflichtung von Torwarttrainer Jasmin Camdzic und Fitnesscoach Florian Ulmrich für den Trainerstab sowie der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Sophia Bepler, haben die Staufenberger nun zwei neue Spielerinnen an Land gezogen. Dabei handelt es sich mit Laura Schmitt und Karoline Müller um zwei 23-Jährige, die zu Beginn der vergangenen Saison im Kader des Erstligisten Rhein-Main-Bienen standen.

"Mit diesen Verpflichtungen haben wir ein Zeichen gesetzt, wo wir hin wollen", sagt Mainzlars Manager Mario Schrödel und freut sich über Linkshänderin Schmitt, die "sportlich besessen" sei und "menschlich passt". Die selbe Mentalität habe „Karo“ Müller, die lange Jahre erfolgreichste Torschützin des Zweit- sowie Regionalligaclubs DJK Marpingen war und 2007 wohl auch deshalb zu Saarlands Handballerin des Jahres gewählt wurde. Zu Beginn der aktuellen Saison wechselte sie zu den Bienen am Untermain, bevor sie schließlich Mitte Januar beim Noch-Südzweitligisten SG Kirchhof anheuerte.

Drei Personalien für den kommenden Mainzlarer Kader stehen nun fest, und wer kommt noch dazu? "Dass wir jetzt zwei junge Leute aus der erweiterten Region dazu geholt haben, heißt nicht, dass man andere aus dem derzeitigen Kader löscht", so Schrödel. "Wir haben jeder Spielerin versprochen, dass sie die Chance hat, sich in den nächsten Spielen anzubieten. Aber wir führen auch das ein oder andere Gespräch mit anderen. Das gilt für jede Position", seien derzeit einige Handballerinnen auf dem Markt, die sich anböten und interessant seien. "Wichtig ist dabei, dass sie irgend eine Verbindung zur Region und zum TV Mainzlar haben, dass es Leute sind, mit denen sich auch unsere Zuschauer identifizieren können."

So eine wäre wohl auch Svenja Spriestersbach von der sich aus der ersten Liga absteigenden Borussia aus Dortmund gewesen. "Sie hat noch einen guten Draht zu Jürgen Gerlach, da ist es klar, dass wir mit so jemanden auch gesprochen haben", bestätigt Mario Schrödel. Die ehemalige Heuchelheimerin und Lützellindenerin hat sich jedoch für ein Engagement beim Buxtehuder SV entschieden, bei dem mit Dirk Leun ein anderer Coach aus Mittelhessen auf der Kommandobrücke steht.


Laura Schmitt (links) und Karoline Müller