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24.01.2009 00:01 Uhr - 2. Bundesliga Süd - Denise Heinemann - SV Allensbach

SV Allensbach jagt im Rennen um die Play-offs Weibern und Ketsch

SV Allensbach, TuS Weibern, TSG Ketsch – drei Mannschaften, die derzeit die heißesten Anwärter auf den vierten Tabellen- und damit letzten Play-off-Platz der 2. Bundesliga Süd sind. Innerhalb von drei Spieltagen treffen diese Teams jeweils einmal aufeinander: Begonnen hat der Dreikampf vergangenen Woche als Allensbach den TuS mit 23:18 bezwang und sich damit vom sechsten auf den fünften Rang vorschob. Heute könnte sich der SVA bereits an die Spitze des Trios setzen: Mit einem Sieg über Ketsch befände sich Allensbach zum ersten Mal in dieser Saison auf einem der Relegationsplätze.

Einen Spieltag später nehmen sich dann Weibern und Ketsch gegenseitig die Punkte weg. SVA-Trainer Oliver Lebherz zeigt sich davon genauso unbeeindruckt wie seine Mannschaft im Spiel gegen Weibern: „Play-offs? Dieses Wort kenne ich nicht. Das spielt für uns keine Rolle. Wir denken von Spiel zu Spiel und was am Ende dabei rauskommt, nehmen wir dann gerne mit“, sagt der Trainer, der nach wie vor davon überzeugt ist, dass in dieser Liga „einfach jeder jeden schlagen kann“.

Das gilt eben auch für die verletzungsgebeutelte TSG Ketsch. Die Mannschaft verfügt über eine Reihe hervorragend ausgebildeter junger Spielerinnen, die den modernen Tempo-Handball seit ihren ersten Schritten auf dem Gummiboden verinnerlicht haben. Vom System her ähneln sie sich alle drei, die Dreikämpfer mit der schnellen Spieleröffnung, dennoch hat der Allensbacher Trainer im Vergleich zu Weibern bei Ketsch eine „breitere Spielanlage“ festgestellt.

Im Gegensatz zum TuS üben die Gastgeberinnen auch viel Druck über die Außenpositionen aus. „In eigener Halle ist Ketsch klar favorisiert. Aber wir kommen nicht, um uns dem Favoriten zu beugen. Wir wollen ihm Paroli bieten“, so Lebherz. Auch der Ketscher Trainer Eric Abel vor der Stärke der Verfolgermannschaft: „Eine schwierige Aufgabe“, nennt er das Spiel gegen den SVA.

Kein Wunder, schließlich präsentiert sich Allensbach derzeit in guter Form. Beim SVA tragen jetzt noch mehr Spielerinnen die Verantwortung als das schon vor der Jahreswende der Fall war. Zudem liegt für Oliver Lebherz der Grund der guten Leistungen seiner Mannschaft in den Weihnachtferien. Über zwei Wochen Pause gönnte er seinen Schützlingen, die durch die Aufstiegsrunde der vergangenen Saison kaum eine Atempause hatten.

„Alle brauchten etwas Abstand. Es war nötig, uns mental zu erfrischen“, beschreibt der Trainer seine Maßnahme. Es scheint so, als hätte Lebherz alles richtig gemacht, denn auch er erfreut sich derzeit am Allensbacher Spiel: „Ich bin froh über die Art und Weise wie wir gerade auftreten und hoffe, dass es so bleibt.



cs