03.01.2009 19:47 Uhr - Champions League - Timo Hölscher, handball-world.com

Ljubljana mit einem Bein in der nächsten Runde

Der slowenische Frauen-Spitzenclub Krim Mercator Ljubljana gewann am Abend etwas überraschend sein viertes Gruppenspiel in der Champions League beim französischen Meister HB Metz 33:29 (18:12). Damit knüpften die Sloweninnen an ihre zuletzt guten Leistungen international (Champions League und WRHL-Regionalliga) an, die nun punktgleich hinter Spitzenreiter Viborg HK Zweiter in der Gruppe D sind. Metz vergab dagegen den heutigen Matchball und droht das Aus in der Königsklasse.

Krims serbische Spielmacherin Andrea LekicKrims serbische Spielmacherin Andrea Lekic
Quelle: Michael Heuberger
Der Gast zeigte sich zunächst unbeeindruckt von den 4.300 Fans in der Sporthalle „Les Arènes de Metz“ und spielte eine sehr starke erste Hälfte. Die ungarische Torfrau Agnes Triffa überzeugte bei Krim ebenso wie Kreisläuferin Ljudmila Bodnieva, die allmählich zu alter Stärke zurückfindet. Nach 30 Minuten führte Ljubljana so mit 18:12.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs dominierte weiter der Gast, der in der 33. Minute gar mit 21:12 in Führung ging. Mit dem Gefühl des sicheren Siegers ließ Ljubljana nun nach und Metz, angetrieben von der großartigen Kulisse, verkürzte Tor um Tor. Ognjenovic, Piéjos und Kysucsanova waren treffsicher beim Gastgeber. Am Ende siegte aber doch Ljubljana 33:29, das das Hinspiel 26:31 verloren hatte.

Krims Kapitän Spela Cerar sagte zu handball-world.com nach der Partie: „Es war ein sehr gutes Spiel. Schade, wir hätten gerne mit fünf Toren Unterschied hier gewonnen, um im direkten Vergleich besser zu sein als Metz. Das war nach unserer deutlichen Führung wirklich möglich.“

Metz HB:
Piéjos (8), Ognjenovic (8/3), Kysucsanova (6), Lovrics und Ayglon (je 2), Wendling, Kanto und Poznarova (je 1).

Krim Mercator Ljubljana:
Lekic (7/5), Vergeljuk und Bodnieva (je 6), Oder (5), Damjanovic, Vidic, Hrnjic und Mörtel (je 2), Irman (1).