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20.09.2008 04:00 Uhr - 1. Bundesliga - Ole Rosenbohm - VfL Oldenburg

Oldenburg trifft auf Blomberg-Lippe - Beide Teams punktgleich

Der dritte Bundesliga-Spieltag hält für den VfL Oldenburg und ProVital Blomberg-Lippe mindestens einen Fingerzeig bereit, in welchen Tabellenregionen sich die beiden Handball-Mannschaften künftig orientieren müssen. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) trifft der letztjährige Achte der Hauptrunde in der Oldenburger EWE Arena auf den Neunten. Auch in dieser Serie haben die Beide mit je 2:2 Punkten Ähnliches erreicht.

Carolin SchmeleCarolin Schmele
Quelle: Thorsten Helmerichs
Für Blomberg ist Oldenburg in dieser Serie bisher ein gutes Pflaster. Im August gewann das mit acht Neuen verstärkte Team das Robert-Schumann-Turnier, bezwang dort unter anderem auch den VfL (27:15). Mit der Mannschaft, die Trainer Leszek Krowicki aber in einer der sieben Vorrunden-Begegnungen auf die Platte schickte, dürfte der VfL übermorgen wenig zu tun haben, der Oldenburger nutzte diese Partie vornehmlich zum Experimentieren.

Inzwischen scheint Krowicki seine personelle Ausrichtung gefunden zu haben. Neben Zugang Angie Geschke und Linksaußen Anna Badenhop, kamen im Angriff vermehrt die beiden 18-jährigen Carolin Schmele und Julia Wenzl zum Einsatz. "Das sind immerhin auch drei Änderungen im Gegensatz zur Vorsaison", sagt Krowicki: "Es ist normal, dass wir noch etwas Zeit benötigen." Auch der Coach war mit den Offensiv-Darbietungen seiner Mannschaft in den Partien gegen Buxtehude (22:17) und Nürnberg (24:27) nicht zufrieden.

So befindet sich das Prunkstück des Challenge-Cup-Siegers derzeit vor dem eigenen Tor. "Die Abwehrleistung macht mich schon ein wenig stolz", sagte Krowicki nach beiden Spielen. Von den zehn Teams mit zwei Spielen auf dem Konto hat derzeit nur der Buxtehuder SV weniger Gegentore kassiert (Oldenburg 44, Buxtehude 43).

Die wie der VfL vermutlich in Bestbesetzung auflaufenden Gäste - für viele Experten sogar ein Playoff-Kandidat - haben ihren Rhythmus auch noch nicht gefunden. "Der Motor stottert noch ein bisschen", sagt Fuhr: "Aber das ist normal am Anfang einer Saison." Verlassen kann er sich bisher auf Rechtsaußen Sabrina Neukamp. Die 26-Jährige warf beim 27:25 gegen Göppingen vergangene Woche gleich elf Tore.

"Eine wertvolle Verstärkung", meint auch Krowicki über die Rückkehrerin, die schon von 2001 bis 2004 in Blomberg spielte und dann zu Bayer Leverkusen ging. "Aber diese Mannschaft ist auf jeder Position gefährlich und auch in der Breite hervorragend besetzt." Namen wie Michaela Seiffert oder die "bekannte Größe" (Krowicki) Mirja Mißling flößen Respekt ein. In der Ungarin Annamária Ilyés oder der Ukrainerin Kateryna Valyushek besitzt Blomberg weitere starke Rückraumspielerinnen.



cs