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15.08.2008 13:30 Uhr - Olympische Spiele - Sandra Pleines - handball-world.com

Rumänien mit angezogener Handbremse gegen Angola erfolgreich

Ramona MaierRamona Maier
Quelle: Christopher Monz
Nach drei Siegen hatte die rumänische Auswahl in der Gruppe A bereits vor dem heutigen Spiel gegen die bislang punktlosen Angolanerinnen die Viertelfinalteilnahme sicher. Gegen den Afrikameister löste das Team von Gheorghe Tadici heute die Handbremse nicht, landete aber dennoch einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg, bei dem Ramona Maier in sieben Minuten Einsatzzeit sieben Treffer schaffte, sechs Tore davon allerdings aus Siebenmetern, zu denen sie eingewechselt wurde. Rumänien blickt nun dem Showdown gegen Norwegen entgegen, Angola wird im letzten Spiel gegen Kasachstan versuchen, zumindest die ersten Punkte zu erringen.

Rumänien hatte zu Beginn leichtes Spiel mit der Mannschaft aus Angola. Die Würfe der Afrikanerinnen waren kein Problem für Rumäniens Torfrau Luminita Dinu und so stand es schnell 3:0. Die Abwehr des Afrikameisters stand nicht gut, Rumänien kam so zu vielen klaren Chancen, die aber nicht in erforderlichen Maße genutzt wurden. So vergab Ramona Maier einen Siebenmeter und Narcisa Lecusanu scheiterte frei an der gegnerischen Torfrau. Angola geriet so nicht schon in der Anfangsphase uneinholbar in Rückstand und konnte sogar den Anschluß zum 3:2 erzielen.

Die Partie plätscherte in der Folge vor sich hin. Mitte der ersten Halbzeit gelang es Rumänien, den Vorsprung auf 6:3 auszubauen. Doch ein solcher Vorsprung tat Rumänien nicht gut. Die Fehlerquote stieg rapide an und so gelang Angola durch Nair Almeida der erneute Anschlußtreffer zum 6:5 (16.). Trainer Gheorghe Tadici nahm eine Auszeit, mit Erfolg schien er seine Spielerinnen wachgerüttelt zu haben. Innerhalb von zwei Minuten wuchs die Führung wieder auf drei Tore an und spätestens beim 13:6 war fünf Minuten vor dem Seitenwechsel die Entscheidung bereits gefallen.

Noch vor der Halbzeit erhöhte Narcisa Lecusanu die Distanz bei ihrem Treffer zum 16:6 zum ersten Mal auf zehn Tore. Nair Filipe Pires de Almeida verkürzte zur Pause zwar noch auf 16:7, doch die Partie war bereits nur ein besseres Trainingsmatch für Rumänien. Tadici wechselte dabei viel und verteilte die Belastung mit einem Blick auf den weiteren Turnierverlauf auf alle Spielerinnen. In der zweiten Halbzeit passierte nicht mehr viel. Rumäniens Überlegenheit war so groß, dass trotz vieler Fehler der Vorsprung, den man sich in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts nicht herausgespielt hatte, nicht mehr in Gefahr geriet. Am Ende gab es dann ein sicheres 28:23 für den Weltmeisterschaftsvierten aus Rumänien.



cs