05.12.2005 20:36 Uhr - Weltmeisterschaft - Sandra Pleines – St. Petersburg

Dänemark nach Startproblemen am Ende doch deutlich

Am Ende gewinnt Dänemark dann doch deutlich mit 31:22 (12:13) gegen Brasilien. Die Zuschauer sahen zwei unterschiedliche Halbzeiten. Underdog Brasilien konnte die erste Halbzeit offen gestalten, teilweise sogar dominieren, baute aber nach dem Wechsel stark ab. Im Gegenzug steigerte sich Dänemark nach der Pause erheblich und gewinnt  am Ende auch in der Höhe verdient. Beste Werferinnen waren Josephine Touray mit sieben Toren für Dänemark und Aline dos Santos mit 6 Treffern für Brasilien.

Chana MassonChana Masson
Quelle: Heiner Lehmann/sportseye.de

Olympiasieger Dänemark tat sich überraschend schwer im Auftaktspiel gegen Brasilien. Die Südamerikanerinnen ging gleich in Führung und konnten diese bis zur Halbzeitpause behalten. Aufbauend auf eine starke Chana Masson vom HC Leipzig im Tor konnte der Vorsprung sogar auf bis zu fünf Tore ausgebaut werden. Die Däninnen waren nicht konsequent genug in der Abwehr und das rächte sich. Lediglich Josephine Touray konnte überzeugen, sie warf sechs ihrer insgesamt sieben Tore in der 1. Halbzeit. Erst ab der 21. Minute konnte Dänemark die gewohnten  Stärken umsetzen und damit den Rückstand deutlich verkürzen.
 
Nach dem Wechsel wirkte das Team von Trainer Jan Pytlik deutlich frischer. Die Abwehr stand nun sicherer und im Angriff wurden die Chancen konsequenter genutzt. Auch Rikke Schmidt im Tor hinterließ nun einen besseren Eindruck und schon gewannen die Skandinavierinnen ihre gewohnte Selbstsicherheit zurück. Es wurde dann auch wieder gezaubert, Katrine Fruelund traf mit einem Kempa-Trick zum 20:15.  Diesen Vorsprung ließen sich die Däninnen nicht mehr nehmen und spielten nun souverän zu Ende. Der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich sogar auf  zehn Tore an.  Brasilien war in der 2. Hälfte überfordert mit dem Tempo und der Abwehrarbeit der Däninnen. 
 
 
Dänemark    –     Brasilien       31 : 22 (12:13)
 
Dänemark:
Karin Mortensen (n.e.), Rikke Schmidt (1.-60.)
Jane Wangsöe (4), Rikke Nielsen, Kristina Bille-Hansen (1), Mette Sjöberg (3/1), Mette Vestergaard Brandt (2), Rikke Hörlykke Jörgensen (3), Lene Lund Nielsen, Lise Knudsen (1), Katrine Fruelund (6/2), Lene Thomsen (2), Karen Brödsgaard (2), Josephine Touray (7) 
 
Brasilien:
Chana Masson (1.-42.), Jaqueline Santana (42.-60.)
Alexandra Do Nascimento, Fabiana Kuestner, Silvia Pinheiro (2), Daniele Piedade (2), Alessandra de Oliveira (1), Milene Figueiredo, Viviane Jacques, Lucila da Silva (1), Juceli da Rosa, Aline da Silva (4/3), Idalina Mesquita (5), Aline dos Santos (6/3)
 
 
Schiedsrichter: Liachovicius / Paskevicius (Litauen)
Siebenmeter: 3/3 : 6/6
Zeitstrafen: 6 Min: 16 Min
Zuschauer: 150
Beste Spielerinnen: Josephine Touray (1.HZ), (Dänemark); Chana Masson (1.HZ), Aline dos Santos (Brasilien)
 
Spielfilm:
0:1 (1.), 1:3 (4.), 4:6 (10.), 4:8 (13.), 6:8 (14.), 7:12 (21.), 11:12 (27.), 12:13 (30.)
13:13 (32.), 17:14 (36.), 19:15 (39.), 23:18 (45.), 25:19 (50.), 29:19 (53.),  30:21 (58.), 31:22 (60.)