27.06.2022 11:52 Uhr - Champions League - chs

EHF Champions League: Borussia Dortmund scheitert mit Antrag auf Wildcard

Dortmund scheiterte, Brest bekam die WildcardDortmund scheiterte, Brest bekam die Wildcard
Quelle: Wolfgang Stummbillig, BVB
Keine Teilnahme an der EHF Champions League für Borussia Dortmund: Der deutsche Vizemeister ging als einziger Frauenhandballklub bei der Vergabe der Wildcards leer aus, die sieben anderen Bewerber wurden den Westfälinnen vorgezogen.

Sportlich hatte der BVB in der vergangenen Spielzeit mit dem Einzug ins Achtelfinale Argumente für eine Teilnahme geliefert. Doch die Beziehungen zur EHF sind seit der Vorsaison angespannt, da man im März 2021 nicht zum Achtelfinalduell mit dem HB Metz angetreten war. Zudem gehen in die Punktewertung auf deren Grundlage die EHF die Wild Cards vergibt, auch wirtschaftliche Aspekte wie unter anderem Zuschauer- und TV-Präsenz ein.

Neben den Vizemeistern aus Frankreich (Brest Bretagne) und Ungarn (FTC Budapest) sowie den ehemaligen Siegern Krim Ljubljana (Slowenien) und CSM Bukarest (Rumänien) schafften auch die Meister aus Tschechien (DHK Banik Most) und der Türkei (Kastamonu Belediyesi GSK) sowie Norwegens Vizemeister Storhamar HE den Sprung ins Teilnehmerfeld.

Die Gruppenphase der EHF Champions League wird nun am kommenden Freitag, 01. Juli um 11 Uhr, in Wien ausgelost. Der Start der Gruppenphase ist das zweite September-Wochenende (10./11.09.22)

Teams mit einem festen Startplatz in der EHF Champions League 2022/23


  • HUN 1: Györi Audi ETO
  • FRA 1: HB Metz
  • DEN 1: Odense Haandbold
  • NOR 1: Vipers Kristiansand
  • ROU 1: Rapid Bukarest
  • MNE 1: ZRK Buducnost Podgorica
  • CRO 1: Lokomotiva Zagreb
  • GER 1: SG BBM Bietigheim
  • DEN 2: Team Esbjerg

Erfolgreicher Antrag auf einen zweiten Nationenplatz in der EHF Champions League


  • FRA 2: Brest Bretagne HB
  • HUN 2: FTC Budapest
  • NOR 2: Storhamar HE
  • ROU 2: CSM Bukarest


Erfolgreicher Antrag als Meister auf Upgrade von der EHF European League


  • CZE 1: DHK Banik Most
  • SLO 1: RK Krim Mercator Ljubljana
  • TUR 1: Kastamonu Belediyesi GSK


Nicht erfolgreicher Antrag auf einen zweiten Nationenplatz in der EHF Champions League


  • GER 2: Borussia Dortmund


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