23.06.2022 16:42 Uhr - Champions League - chs

Acht Anträge für sieben Wildcards der EHF Champions League Frauen

Bietigheim kann fix planen, Dortmund hat gute ChancenBietigheim kann fix planen, Dortmund hat gute Chancen
Quelle: Marco Wolf
Neun Teilnehmer haben ihre Teilnahme an der EHF Champions League für die kommende Saison bereits sicher, nachdem die Europäische Handballföderation den Klubs aus Russland, und damit auch Meister Rostov am Don, die Teilnahme an den Europäischen Wettbewerben im kommenden Jahr verwehrte. Am 01. Juli soll die Gruppenphase ausgelost werden, mit zwei Achtergruppen soll das Turnier dann starten. Das endgültige Teilnehmerfeld will die EHF am kommenden Monat, 27. Juni, bekanntgeben.

Schaut man auf das Teilnehmerfeld der vergangenen Saison, dann darf sich Borussia Dortmund durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Start in der Champions League machen. Die Westfälinnen schafften letzte Saison sportlich den Sprung ins Achtelfinale, zudem sind durch das Fehlen der russischen Mannschaften letztlich zwei Plätze frei geworden. Zudem hat der Meister aus Schweden kein Interesse an einem Upgrade angemeldet.

Somit muss der BVB nur einen Kontrahenten hinter sich lassen, die Vizemeister aus Frankreich (Brest) und Ungarn (Budapest) wurden in der Vorsaison ebenso berücksichtigt, wie die Meister aus Slowenien (Ljubljana) und der Türkei (Kastamonu).

Neben Dortmund hat auch in Rumänien der CSM Bukarest als letztjähriger Teilnehmer und Sieger von 2016 die Meisterschaft verpasst. Der DHK Banik Most als Meister Tschechiens und Storhamar HE als Vizemeister aus Norwegen haben in der vergangenen Spielzeit keine Wildcard für die Champions League erhalten.

Teams mit einem festen Startplatz in der EHF Champions League 2022/23


  • HUN 1: Györi Audi ETO
  • FRA 1: HB Metz
  • DEN 1: Odense Haandbold
  • NOR 1: Vipers Kristiansand
  • ROU 1: Rapid Bukarest
  • MNE 1: ZRK Buducnost Podgorica
  • CRO 1: Lokomotiva Zagreb
  • GER 1: SG BBM Bietigheim
  • DEN 2: Team Esbjerg

Antrag auf einen zweiten Nationenplatz in der EHF Champions League


  • FRA 2: Brest Bretagne HB
  • GER 2: Borussia Dortmund
  • HUN 2: FTC Budapest
  • NOR 2: Storhamar HE
  • ROU 2: CSM Bukarest


Meister mit Antrag auf Upgrade von der EHF European League


  • CZE 1: DHK Banik Most
  • SLO 1: RK Krim Mercator Ljubljana
  • TUR 1: Kastamonu Belediyesi GSK