16.05.2022 11:17 Uhr - 2. Bundesliga - red

Harrislee muss gegen Göppingen in den Schlussminuten abreißen lassen

Harrislee konnte Ex-Spielerin Janne Lotta Woch kaum kontrollierenHarrislee konnte Ex-Spielerin Janne Lotta Woch kaum kontrollieren
Quelle: Mario M. Koberg/Speedphotos.de, Harrislee
Die Frauen des TSV Nord Harrislee haben eine gute Leistung gezeigt, Aufstiegskandidat Göppingen war beim 30:36 (17:16) letztlich eine Nummer zu groß für die Nord-Frauen. Überragende Spielerin der Gäste war Janne Lotta Woche, die an alter Wirkungsstätte 13/3 Tore erzielte. Sina Ehmann traf sechsmal und erhielt nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte (40.). Harrislee hatte in Madia Jeß (6/3) und Johanna Andersen (5) seine Toptorjägerinnen.

"Am Ende ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen. Wir waren keine sechs Tore schlechter", bilanzierte TSV-Trainer Olaf Rogge gegenüber dem Flensburger Tageblatt die Partie und Woch betonte gegenüber der Zeitung: "Es war ein richtig gutes Spiel, auf das ich mich die ganze Zeit gefreut habe, da ich auf viele meiner besten Freundinnen getroffen bin. Für mich persönlich ist es sehr gut gelaufen."

Die Partie war in Halbzeit eins noch ausgeglichen, nach dem 8:7 (14.), ging Frisch Auf mit vier Toren in die Vorlage. Dann aber holte sich Harrislee die 17:16-Halbzeitführung. In Durchgang zwei hatten aber die Württembergerinnen die Spielkontrolle, zogen zunächst auf drei Tore (19:22) weg.

Harrislee gab nicht auf, Katharina Rahn sollte vier Minuten vor dem Ende noch zum 30:32. Danach agierte der TSV allerdings überhastet, während Göppingen sich eiskalt präsentierte und das Ergebnis in die Höhe schraubte. "Wir haben lange Zeit gegen den großen Favoriten mitgehalten, das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen", so auch TSV-Torhüterin Sophie Fasold gegenüber dem Flensburger Tageblatt

Anschließend wurden Sophie Fasold (VfL Oldenburg), Katharina Rahn (SV Henstedt-Ulzburg), Marit Albers (nach Informationen des Flensburger Tageblatts zur HG OKT), Catharina Volquardsen (Laufbahnende) und Milena Natusch (wird Co-Trainerin) sowie die Trainer Olaf Rogge und Melanie Steffensen verabschiedet.