15.05.2022 11:07 Uhr - 1. Bundesliga - PM VfL, red

Sieg in Halle: VfL Oldenburg feiert Bundesliga-Klassenerhalt

Der VfL Oldenburg bejubelt den Klassenerhalt.Der VfL Oldenburg bejubelt den Klassenerhalt.
Quelle: Thorsten Helmerichs / VFL
Es ist geschafft: Beim SV Union Halle-Neustadt haben die Handballerinnen des VfL Oldenburg am Samstagabend den Klassenerhalt in der Bundesliga gefeiert. Mit dem 27:25 (15:13)-Erfolg gelang dem Team von Trainer Niels Bötel nicht nur der siebte Saisonsieg, sondern auch der Verbleib im Oberhaus. Beste Oldenburger Werferin war Kathrin Pichlmeier mit sieben Toren.

Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten übernahmen die Oldenburgerinnen im ersten Abschnitt immer mehr das Kommando. Julia Renner zeigte gleich mehrere starke Paraden, in der Vorwärtsbewegung erzielten Merle Carstensen, Sophie Weyers und Maike Schirmer ihre Tore - der VfL ging mit 9:6 (18. Minute) in Führung. Den Vorsprung verteidigten die Oldenburgerinnen und gingen mit einem 15:13 in die Halbzeitpause.

In Durchgang zwei erlaubten sich dann gleich beide Seiten einige Fehlwürfe, die knappe Oldenburger Führung schmolz. 14 Minuten vor dem Ende gelang Edita Nukovic der Ausgleich, nur wenige Augenblicke später nutzten die Gastgeberinnen, dass Bötel in Unterzahl Torhüterin Renner zugunsten einer weiteren Feldspielerin herausgenommen hatte, und trafen ins leere Tor zum 20:19.

Es war die erste Führung des SV Union nach dem zwischenzeitlichen 2:0 zu Beginn der Partie. Dieser Rückstand war für die Bötel-Sieben ein Weckruf: Marloes Hoitzing, Kathrin Pichlmeier und Lana Teiken sorgten mit ihren Toren wieder für einen Drei-Tore-Vorsprung (26:23/55.). Das war die Vorentscheidung. Während Halle immer hektischer dem Rückstand hinterherlief, spielte der VfL in der Abwehr konzentriert - und brachte nicht nur den Sieg ins Ziel, sondern durften über den Klassenerhalt feiern.

"Die Punkte heute waren extrem wichtig", sagte Niels Bötel nach dem Spiel: "Wir haben heute wieder gekämpft und gefightet. Deshalb geht der Sieg auch in Ordnung."

Mit dem Sieg steht auch vor dem letzten Heimspiel am Samstag, 21. Mai, in der heimischen EWE-Arena gegen Schlusslicht BSV Sachsen Zwickau fest, dass Oldenburg im Oberhaus verbleibt. "Damit haben wir unser Saisonziel erreicht", freute sich Bötel.