11.05.2022 12:01 Uhr - 2. Bundesliga - PM HC, red

HC Leipzig gibt weitere Abgänge bekannt

Nina Reißberg wird ihre Karriere beenden.Nina Reißberg wird ihre Karriere beenden.
Quelle: HC Leipzig
Der Kader des HC Leipzig für die kommende Saison nimmt weiter Formen an. In einer Pressemeldung des HCL wurden jetzt weitere Abgänge verkündet. Dazu gehört Nina Reißberg, eine der erfahrensten Spielerinnen, die ihre Handballlaufbahn aus gesundheitlichen Gründen beenden muss. Auch Co-Trainer Philip Brommann, seit 2021 an der Seite von Fabian Kunze, wird zusammen mit dem Cheftrainer aus dem Trainerstab der ersten Mannschaft zum Ende der Saison verabschiedet. Neben den Hummel-Zwillingen werden im letzten Heimspiel der Saison gegen die Füchse Berlin auch die Spielerinnen Emily Victoria Glimm (SC Markranstädt) und Wiebke Meyer (HL Buchholz 08-Rosengarten) verabschiedet.

"Abschiedsstimmung liegt über der Brüderstraße und so langsam müssen wir realisieren, dass uns einige aus dem Bundesligakader verlassen werden. Dass das zum Sport dazugehört wissen wir und das ist auch in Ordnung. Dennoch schmerzt es, wenn sich die Wege trennen. Alle die gehen werden sind wichtige Bausteine unseres Hauses und haben sich für den HC Leipzig und für unsere Ziele aufopferungsvoll engagiert", so der HC Leipzig in seiner Pressemitteilung.

Dazu gehört Nina Reißberg, eine der erfahrensten Spielerinnen, die ihre Handballlaufbahn aus gesundheitlichen Gründen beenden muss. Nina Reißberg erlernte das Handballspielen um 2008 in ihrem Heimatverein HSG Lachte-Lutter (Niedersachsen) und kam über die Station TSV Hannover Burgdorf 2013 zum HCL für den sie bis 2017 unter anderem auch in der Bundesliga (inklusive Pokalsieg 2016) spielte. Die weiteren Stationen: von 2017 bis 2019 Union Halle-Neustadt, 2019/2020 FSV Mainz 05 und ab 2020 wieder HC Leipzig. "Mein schönstes Erlebnis war 2018 der Aufstieg mit Halle in die erste Bundesliga", blickt Nina zurück.

Die jetzige Saison war allerdings für Nina Reißberg die härteste, da sie sich direkt vor dem ersten Spieltag schwer verletzte und so ein quälendes Jahr zwischen Klinik und Reha verbrachte sowie sich mit Diagnosen, Behandlungen und individuellem Training beschäftigen musste. Das alles brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Trainer Fabian Kunze: "Ninas Verletzung war für uns ein Schock, so kurz vor der Saison. Wir hatten fest mit ihr im Mittelblock gerechnet. Sie hätte uns mit ihrer Erfahrung, ihrer Präsenz und ihrer Lautstärke sehr helfen können. Auch im Rückraum haben wir sie vermisst. Wir drücken Nina die Daumen auf dem Weg zur endgültigen Genesung und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Ebenso bedanken wir uns beim Showmaster der Mannschaft für die gute Stimmung."

Co-Trainer Philip Brommann, seit 2021 an der Seite von Fabian Kunze, wird zusammen mit dem Cheftrainer aus dem Trainerstab der ersten Mannschaft verabschiedet. Der Däne wird sich künftig wieder verstärkt dem Nachwuchs widmen. "Wir sind Philip für seinen unermüdlichen Einsatz, trotz hoher beruflicher Belastungen und familiärer Verpflichtungen, besonders dankbar. Er hatte vor der Saison selbstlos die vakante Position übernommen und uns mit seinem Wissen, mit seinem analytischen Knowhow und seiner Ruhe und Übersicht sehr geholfen", bedankt sich Präsident Torsten Brunnquell beim A-Lizenz-Trainer.

Apropos Lizenz: Fabian Kunze hat seinen Trainerlehrgang erfolgreich absolviert und ist ab sofort stolzer Besitzer der A-Lizenz. Neben den Hummel-Zwillingen verabschiedet der HCL im letzten Heimspiel der Saison gegen die Füchse Berlin die Spielerinnen Emily Victoria Glimm (SC Markranstädt), Wiebke Meyer (HL Buchholz 08-Rosengarten) und eben Nina Reißberg sowie die beiden Trainer Fabian Kunze und Philip Brommann.


Für die Abiturientin Emily Victoria Glimm beginnt nach dem Schulabschluss ein neuer Lebensabschnitt, den sie erst mal beim Nachbarn und Kooperationspartner SC Markranstädt angehen wird. Präsident Torsten Brunnquell dazu: "Wir bedauern diesen Schritt, respektieren aber ihre Entscheidung. Wir werden den weiteren Weg von Emily genau verfolgen. Vielleicht kommt sie irgendwann zu uns zurück, was wir begrüßen würden." Wiebke Meyer dagegen drückt ihrem künftigen Team den Handball Luchsen Buchholz 08-Rosengarten im Abstiegskampf fest die Daumen. Sollte dieser erfolgreich enden, spielt sie kommende Saison in der Bundesliga.

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