09.05.2022 17:26 Uhr - 2. Bundesliga - PM Kurpfalz Bären, red

Kurpfalz Bären mit Sieg und Niederlage bei doppeltem Einsatz

Franziska SteilFranziska Steil
Quelle: Daniel Bamberger, Kurpfalz Bären
Gemischtes Wochenende für die Kurpfalz Bären. Dem 36:28 (15:12) am Samstag gegen den Vierten HSV Solingen-Gräfrath folgte am Sonntag ein 23:26 (12:14) gegen den TSV Nord Harrislee. Auch die Nordfrauen waren am Samstag noch im Einsatz, hatten in Leipzig sich ein 26:26-Remis erkämpft (wir berichteten).

Am Samstag dominierten die Kurpfalz Bären über weite Strecken ihr Heimspiel. Mit viel Tempo nach vorne, einer aggressiven Abwehr und super Paraden von Leonie Moormann konnten sich die Gastgeberinnen früh auf zwei Tore (6:4) absetzen. Es folgte die einzige Schwächephase, die Solingen-Gräfrath zum 9:11 (24. nutzen konnte. Aber nun wendete sich das Blatt, während die Gäste nur noch Latte und Pfosten trafen, konnten die Bären zum 15:12-Halbzeitstand enteilen.

In der zweiten Halbzeit war anfangs nichts von Müdigkeit bei Ketsch zu sehen. Weiter hohes Tempo, sehenswerte Anspiele und dann Katharina Longo im Tor und somit stand es in der 40. Minute 23:16 und das klare 35:28 geriet nicht mehr in Gefahr. "Heute möchte ich nichts analysieren. Ich bin unfassbar stolz darauf, was meine Mannschaft heute geleistet hat, sie haben meinen größten Respekt. Man merkt ihnen an, dass sie die letzten Spiele genießen, denn in dieser Konstellation spielen sie nach Saisonende nicht mehr", so Bären-Trainerin Franziska Steil.

Am Sonntag war der Akku dann aber mehrlich leer. Überhastete Angriffe, wenig Konzentration und viele technische Fehler führten über 3:8 (15.) und (8:11) zum 12:14-Halbzeitstand. In Halbzeit zwei kamen die Kurpfalz Bären zwar immer mal wieder auf ein Tor heran, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. "Meine Mannschaft und ich sind nach vier Spielen körperlich und mental müde. Die Möglichkeit zum Sieg war heute da, aber es wird ja nicht leichter zu spielen", so Trainerin Steil nach dem Spiel. Am Ende stand eine 23:26-Niederlage auf der Anzeigentafel.

"Im Bus ist noch genug im Tank, mal sehen, was Sonntag bei meiner Mannschaft noch im Tank ist", hatte TSV-Coach Olaf Rogge nach dem 26:26-Remis in Leipzig gegenüber dem Flensburger Tageblatt gescherzt - auch mit Blick auf den Minikader von gerade einmal elf Spielerinnen und ergänzte mit Blick auf den Auswärtssieg in Ketsch: "Ich kann keine Spielerin herausheben, es war eine Willensleistung. Alle haben an einem Strang gezogen."

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