30.03.2022 15:22 Uhr - 2. Bundesliga - PM HCL, PM SV Union

HC Leipzig verpflichtet Rückraumspielerin aus der Bundesliga

Julia RedderJulia Redder
Quelle: SV Union Halle-Neustadt
Julia Redder wechselt vom Erstligisten SV Union Halle-Neustadt zum Zweitligisten HC Leipzig und erhält dort einen Vertrag bis 2023. Die 1,73 Meter große Studentin für Grundschullehramt erlernte das Handballspielen beim Thüringer HC, für den sie von 2006 bis 2019 - ab 2017 als Vertragsspielerin - spielte. In der Saison 2018/19 sammelte sie beim BSV Sachsen Zwickau (Zweitspielrecht) bereits Erfahrungen in der 2. Bundesliga.

Im Jahr 2019 wechselte Julia Redder zu den Wildcats nach Halle-Neustadt, mit denen sie 2020 in die 1. Bundesliga aufgestiegen war. In der laufenden Saison erzielte sie im Oberhaus 19 Tore aus dem Rückraum. Jetzt wechselt die Halblinke von der Saale an Pleiße und Elster, wo sie den Rückraum verstärken und mit ihrer Erstligaerfahrung die ganz jungen Spielerinnen unterstützen wird.

"Der Wechsel nach Leipzig ist für mich ein wichtiger Schritt für meine persönliche Entwicklung. Ich freue mich darauf, weitere Erfahrungen in der 2. Liga zu sammeln und ein Teil der Mannschaft zu werden. Das Projekt vom HCL, mit jungen Spielerinnen zu arbeiten, gefällt mir gut und in sehe darin eine große Chance", freut sich Julia Redder auf die neue Aufgabe.

Redder erhofft sich beim HCL eine Steigerung ihrer Spielanteile. "Der Wechsel nach Leipzig hat für mich ausschließlich sportliche Gründe. Ich benötige für meine Entwicklung mehr Spielanteile und das bekomme ich beim HC Leipzig geboten. Mit dem Verein sowie dem Umfeld bin ich in Halle sehr zufrieden gewesen. Ich hatte eine schöne Zeit bei den Wildcats und möchte mich bei allen bedanken, die mir das ermöglicht haben", so Redder.

In Halle kann man den Abgang der Rückraumspielerin nachvollziehen. "Julia Redder kam im Februar mit dem Wunsch auf uns zu, den Vertrag aufzulösen. Uns ist die sportliche Weiterentwicklung von jungen Spielerinnen sehr wichtig, daher wollten wir Julia Redder keine Steine in den Weg legen. Für die individuelle Entwicklung sind dann manchmal solche Schritte notwendig", erklärt Sportdirektor Jan-Henning Himborn.