15.03.2022 08:21 Uhr - 2. Bundesliga - TVB, red

TVB Wuppertal mit Arbeitssieg in Aldekerk - nun Duell mit Spreefüxxen

4 Tore: Hanna Wagner4 Tore: Hanna Wagner
Quelle: Roland Beyer, TVA
Mit 24:21 siegte Zweitligist TVB Wuppertal beim TV Aldekerk und kann so den Abstand zum rettenden Ufer etwas verkürzen. Dennoch stehen die Bergischen Handballerinnen im Abstiegskampf bei derzeit fünf Zählern Rückstand zum rettenden Ufer noch vor einer Mammutaufgabe.

Es war ein Arbeitssieg und wahrlich kein leichter - der TVA lieferte die erwartete Gegenwehr und die Handballgirls konnten sich erst zum Ende des Spiels entscheidend absetzen. Zuvor hatte das Team von Trainerin Maya Zrnec fast über die gesamte Spielzeit zwar knapp in Führung gelegen, doch dieser Umstand brachte nicht die gewünschte Sicherheit ins Spiel der Handballgirls.

Der TVB agierte - sicherlich nicht ganz unverständlich - angesichts der heiklen Ausgangslage nervös und produzierte immer wieder technische Fehler, die die Gastgeberinnen nutzen konnten, um in Schlagweite zu bleiben. Kurz nach der Halbzeitpause drohte das Spiel sogar zu kippen, als Aldekerk zur 15:14 Führung einnetzte, doch die Handballgirls rauften sich zusammen und konnten in der Folge wieder mit drei Treffern in Führung gehen. Dieser Vorsprung konnte bis zum Abpfiff gehalten werden.

Mit dem 24:21 Auswärtserfolg sieht die Tabellensituation für den TVB Wuppertal vor der englischen Woche nun etwas freundlicher aus, wenn auch gegen die Füchse Berlin (Nachholspiel am Mittwoch) und Waiblingen am Samstag die Aussichten auf Punkte wohl recht gering sein dürften.

"Gegen die Füchse haben wir nichts zu verlieren - da können wir locker aufspielen", meinte Maja Zrnec nach dem Sieg gegen Aldekerk und ergänzte: "Wir werden uns aber keine Pause gönnen und weiter trainieren. Der Sieg wird meiner Mannschaft genug Kraft geben!"

Die werden die Handballgirls gegen den Tabellen-Vierten aus der Bundeshauptstadt dringend brauchen, wenn auch die Füchse angeschlagen an die Wupper reisen. Am Samstag kassierte das Team von Ex-Nationalspielerin Susann Müller beim HSV Gräfrath eine 26:29-Niederlage und verliert so immer mehr an Boden auf die Aufstiegsränge.