22.01.2022 15:34 Uhr - 1. Bundesliga - PM THC, red

Nach Corona-Welle im Team: Thüringer HC will langsam zurück in den Wettbewerbsmodus

Herbert MüllerHerbert Müller
Quelle: Marco Wolf
Das letzte Bundesliga-Spiel des Thüringer HC datiert vom 29.12.2021. Seitdem mussten alle weiteren Partien vorerst verschoben werden, da sich nahezu das gesamte Team mit dem Coronavirus infiziert hatte. "Bis auf wenige Ausnahmen wurde das gesamte Team positiv getestet", hatte der Verein damals mitgeteilt. Wie viele Spielerinnen genau betroffen waren ist nicht bekannt. Nun will der THC langsam wieder in den Wettbewerbsmodus schalten.

"Nachdem auch das Spiel der 1. Handball Bundesliga der Frauen gegen den Tabellenzweiten BVB 09 Dortmund am 19.01.2022 abgesagt werden musste, wurde die gesamte Mannschaft am vergangenen Montag einem gesundheitlichen Check-up unterzogen, auf dessen Grundlage nun Einzeltrainings bzw. spezifizierte Trainings in sehr kleinen Gruppen durchgeführt werden", erklärte der Verein in einer Pressemitteilung.

Den Empfehlungen der untersuchenden Ärzte entsprechend soll ein Wiederaufbau der konditionellen Leistungen stattfinden. Bis zum 24. Januar will Trainer Herbert Müller die Steigerung bis in den regulären Trainingsbetrieb geschafft haben. Großen Dank richtete der tHC an die betreuenden Ärzte Dr. med. Matthias Oehler und Dr. med. Olaf Zimpel.

"Wir werden darauf hinarbeiten, ab nächster Woche mit einem angemessenen Handballtraining beginnen zu können. Es war sehr auffällig, dass die Kraft im momentanen Training lediglich für 25 Minuten reichte. Wir müssen darauf achten das Training so zu steuern, dass wir keine Spielerin überlasten", erklärt Trainer Herbert Müller die Problematik der Wiedereingliederung in den Trainingsalltag.