16.01.2022 12:45 Uhr - 2. Bundesliga - PM SV, red

Keine Punkte gegen den Spitzenreiter: Bremen unterliegt Göppingen

v.li.: Lotta Woch, Mathilda Häberle und Lisa Freyv.li.: Lotta Woch, Mathilda Häberle und Lisa Frey
Quelle: Hansepixx, SV Werder Bremen
Im ersten Heimspiel im Jahr 2022 musste sich der SV Werder Bremen in der 2. Handball Bundesliga der Frauen dem Tabellenführer Frisch Auf Göppingen mit 20:29 (10:13) geschlagen geben. Beide Seiten leisteten sich viele Fehler, am Ende setzte sich der Favorit gegen die Bremerinnen durch, die mit nun 9:15 Punkten weiterhin auf dem 13. Tabellenplatz stehen.

Werder startete mit einigen Fehlern ins Spiel und geriet mit 2:6 (8.) in Rückstand. Nach dem Treffer von Alina Defayay zum 3:6 (11.) brauchte es sieben Minuten und zwei Auszeiten bis zum nächsten Treffer. Maren Gajewski verkürzte zum 4:6 und Werder war wieder drin im Spiel. Der Tabellenführer aus Göppingen leistete sich zu viele Fehler und Bremen kam beim 9:9 (25.) durch Denise Engelke zum Ausgleich.

Aber auch die Grün-Weißen ließen zu viele Chancen ungenutzt und Göppingen konnte das Blatt wieder wenden. Mit einem 10:13-Rückstand ging es für den SVW in die Pause.

In der zweiten Halbzeit bestrafte Göppingen die Fehler der Bremerinnen eiskalt. Der Tabellenführer baute den Vorsprung auf 12:19 (39.) aus. Werder zeigte immer wieder gute Spielzüge, schaffte es aber nicht den Ball an Frisch Auf-Torhüterin Anne Bocka vorbeizubringen. Doch auch Victoria Nigbur zeigte einige gute Paraden und hielt Werder im Spiel. Doch wirklich verkürzen konnte Bremen nicht mehr.

Beim 16:24 (50.) war das Spiel entschieden. Göppingen agierte souverän und konnte so beide Punkte aus Bremen mitnehmen. Für Werder ist es beim 20:29 am Ende vielleicht etwas zu deutlich, denn es gab genügend Chancen, um das Spiel etwas enger zu gestalten.

"Es gab viele technische Fehler auf beiden Seiten. Unsere Fehler hat Göppingen durch das schnelle Spiel bestraft. Wir hätten es enger gestalten können, haben aber zu viele Chancen liegen gelassen", so Werder-Trainer Robert Nijdam nach dem Spiel.