10.11.2007 10:19 Uhr - Champions League - Timo Hölscher - handball-world.com

Gut für Nürnberg: Ljubljana mit „katastrophaler“ Leistung

Die 1,98m-Riesin Elena Polenova besiegte Krim am FreitagDie 1,98m-Riesin Elena Polenova besiegte Krim am Freitag
Quelle: sportseye.de
Die Chancen, die Vorrundengruppenhase der Frauen-Champions League erfolgreich zu überstehen und weiter im Wettbewerb zu bleiben, sind für den 1. FC Nürnberg erneut gestiegen. Obwohl der deutsche Meister erst am Sonntagabend in Partille gegen das Tabellenschlusslicht IK Sävehof antritt, fiel Verfolger Krim Mercator Ljubljana weiter zurück. Der slowenische Serienmeister unterlag bei Zvezda Zvenigorod am Freitag mit 31:36 (7:22).

Nach einer 3:0-Führung verlor Ljubljana in Russland total die Linie und lag zur Pause mit 7:22 (!) hinten. Die 1.500 Zuschauer sahen bis dato eine einseitige Partie, in der die Sloweninnen erneut vieles schuldig blieben. Entsprechend vernichtend fielen auch die Kritiken in den slowenischen Gazetten am Tag danach aus. Krims Spielerinnen wurde dort schließlich einhellig eine „katastrophale Leistung“ vorgeworfen, die auch durch die Ergebniskosmetik im zweiten Durchgang nicht entschärft wurde. Elena Polenova traf mit acht Toren am besten für Zvezda, für die von reichlich Verletzungen geplagten Sloweninnen war Außenspielerin Manuela Hrnjic mit sechs Treffern beste Werferin. In der Tabelle ist Zvezda mit 5:1 Punkten Spitzenreiter vor Nürnberg (3:1), Krim (2:4) und Sävehof (0:4).

Ebenfalls am Freitagabend behauptete der rumänische Champion Oltchim Valcea durch den klaren 35:22 (15:11)-Erfolg gegen ŽRK Budućnost T-Mobile die Tabellenführung der Gruppe D. Vor 2.000 Zuschauern waren Ramona-Petruta Maier für Valcea und Jovanka Radičević für den Meister aus Montenegro mit je sieben Toren die besten Schützinnen ihrer Teams. Auch Hypo Niederösterreich bleibt Spitzenreiter nach dem 27:24 (15:11)-Erfolg bei Kometal Skopje in Gruppe C. Für Hypo war es der erste Sieg im Europapokal in Skopje überhaupt, an dem die ungarische Rückraumwerferin Timea Toth mit zehn Toren den größten Anteil hatte. Juliya Portyanko mit sechs Toren war beste Werferin für Kometal, das weiter auf den ersten Punkt in dieser Champions League-Saison wartet.