04.11.2021 09:29 Uhr - 1. Bundesliga - PM BVB, red

Borussia Dortmund verteidigt die weiße Weste auch in Metzingen

Dortmund war auch in Metzingen nicht zu stoppenDortmund war auch in Metzingen nicht zu stoppen
Quelle: Gunar Fritzsche, TuS
Auch im 41. Bundesligaspiel in Folge bleiben die Handball-Damen von Borussia Dortmund siegreich: Beim Tabellenfünften TuS Metzingen setzte sich der amtierende Deutsche Meister mit 28:20 (15:12) durch und bleibt damit dem ebenfalls erfolgreichen Konkurrenten aus Bietigheim auf den Fersen. Beide Teams sind nach dem achten Spieltag noch ohne Verlustpunkt. Borussia Dortmund zeigte trotz seiner langen Verletztenliste in Metzingen eine überzeugende Leistung. "Besonders im Unterzahlspiel zeigte Laura van der Heijden ihre individuelle Klasse. Zusammen mit Merel Freriks eine echte Unterschiedsspielerin", so der BVB.

"Es war die erwartet schwere Aufgabe. Genauso schwer, wie es Borussen-Coach André Fuhr vorausgesagt hatte", erklärte Borussia Dortmund nach dem Auswärtsspiel bei der TuS Metzingen. Immerhin war Metzingen die Mannschaft, gegen den der BVB im Februar 2020 seine letzte Niederlage kassierte hatte. Und das wollte das Team aus dem Süden vor rund 1000 Zuschauern in der Ösch-Halle wiederholen.

Es entwickelte sich ein echtes Spitzenspiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten und ihre Stärken ausspielten. Metzingen war abwehrmäßig gegenüber der Niederlage gegen Buxtehude verbessert und hatte in der Rückraum-Mitte-Spielerin Silje Bröns Petersen ihre beste Akteurin, die der BVB kaum in den Griff bekam. Sechs Tore vor der Pause sagten alles. Auf der anderen Seite zog der BVB sein gewohnt schnelles Spiel mit der ersten Welle auf und griff auch in der Abwehr konsequent zu. Merel Freriks war im ersten Durchgang allein viermal erfolgreich.

Dabei hätte sich der BVB schon früh absetzen können, haderte aber mit zahlreichen Fehlwürfen in der ersten Viertelstunde. Bis zur 18. Minute hielt Metzingen den Anschluss, ehe sich der BVB auf 11:9 absetzte und selbst in zweimaliger Unterzahl auf 13:10 erhöhte. "Vielleicht die wichtigste Phase in dieser Partie vor der Pause", so die Dortmunderinnen, die anfügten: "Ganz stark, wie der BVB diesen schwierige Zeitraum zwischen der 22. und 27. Minute überstand." Erheblichen Anteil daran hatte Madita Kohorst, die 120 Sekunden vor dem Pausenpfiff einen Siebenmeter parierte und damit den wichtigen Dreitore-Vorsprung zum 15:12 verteidigte, mit dem es in die Kabinen ging.

Auch drei Tage nach dem hohen 38:14-Erfolg in der Champions League gegen HC Podravka Vegeta und dem immer noch dünn besetzten Kader zeigte der BVB im zweiten Durchgang keine Müdigkeit. Gutiérrez (31.) erhöhte schnell auf 16:12, Merel Freriks auf 17:13 und während Madita Kohorst an ihrer alten Wirkungsstätte zweimal hintereinander glänzend parierte und im Gegenzug Frida Rønning auf 19:15 erhöht, führte der BVB mit vier Toren.

Doch zurücklehnen konnten und durften sich die Dortmunderinnen nicht. Erst als Rønning (53.) per Siebenmeter auf 24:19 erhöhte, konnte Borussen-Coach André Fuhr durchatmen. Die endgültige Entscheidung fiel in Minute 55, als Yara ten Holte beim Stand von 26:20 einen Siebermeter von Petersen parierte. Am Ende stand ein 28:20 auf der Anzeigetafel und sorgt dafür, dass Dortmund im Gleichschritt mit Bietigheim mit nun 16:0 Punkten an der Spitze der HBF-Tabelle steht.

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