01.11.2021 12:33 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Werder Bremen mit klarer Niederlage in Nürtingen

Bremen konnte sich gegen Nürtingen nicht durchsetzenBremen konnte sich gegen Nürtingen nicht durchsetzen
Quelle: TG Nürtingen
Eine lange Reise bleibt für die Handballerinnen des SV Werder Bremen ohne Erfolgserlebnis. Bei der TG Nürtingen mussten sich die Bremerinnen mit 19:25 geschlagen geben und bleiben damit im Tabellenkeller der 2. Bundesliga. "Schon der Sieg gegen Lintfort hat uns Auftrieb gegeben. Wir haben eine gute Stimmung in der Mannschaft, es war einfach eine geile Leistung", freute sich TG-Coach Simon Hablizel über die zwei Pluspunkte und das damit ausgeglichene Punktekonto (7:7) seiner Mannschaft.

Der Start verlief gut für die Bremerinnen, nach sechs Minuten führten der SVW mit 4:3. Danach blieb Werder allerdings sechs Minuten ohne eigenen Treffer und geriet mit 4:7 in Rückstand. Diesen Rückstand konnte Werder bis zur Pause nicht mehr drehen und startete mit einem 10:13-Rückstand in die zweite Halbzeit.

"Wir wollten den Gegner vom Tor wegdrängen, das haben die Mädels super gemacht", freute sich der Nürtinger Trainer über die gelungene Abwehrarbeit. Bremen agierte im Angriff oft unkonzentriert. "Das war zu einfach", ärgerte sich deshalb Trainer Robert Nijdam.

In der zweiten Halbzeit hielten die Grün-Weißen das Spiel bis zum 14:16 offen, schafften aber nicht den Anschlusstreffer. Zu viele technische Fehle und eine starke Christina Hesel im Tor der Gastgeberinnen kosteten dem SV Werder ein besseres Ergebnis. In der Folge setzten sich die TGN auf 15:21 (48.) ab und sorgte damit für die Vorentscheidung. Am Ende steht eine 19:25-Niederlage auf der Anzeigetafel und Bremen steht mit 2:10 Punkten weiterhin auf dem 14. Tabellenplatz.

"Wir haben es nicht geschafft, unsere Fehler zu minimieren und konnten dadurch nichts Zählbares mitnehmen. Wir brauchen nun ein Erfolgserlebnis um die Wende einzuleiten", so Werders Maren Gajewski nach dem Spiel, die mit ihren fünf Treffern Werders beste Torschützin in Nürtingen war.