31.10.2021 13:21 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Mainz hat bei knappem Sieg gegen Lintfort "das notwendige Glück gehabt"

Pia Kühn.Pia Kühn.
Quelle: TuS Lintfort
Die Handballerinnen des 1. FSV Mainz 05 haben in ihrem Heimspiel gegen TuS Lintfort am Ende mit 27:26 (16:12) die Oberhand behalten. "Wir haben gar nicht so viel falsch gemacht und am Ende hatte ich eigentlich den Eindruck, wir wären das bessere Team" fand TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein nach dem Spiel keine Erklärung für die unglückliche Niederlage.

Die Dynamites starteten furios: Nach gelungener Abwehraktion eröffnete Elisa Burkholder mit einem Gegenstoß den Torreigen. Nach gut 5 Minuten beim Stand von 4:1 nahm Gästetrainerin Bettina Grenz-Klein die erste Auszeit.

Die Ansprache fruchtete - nach 11 Minuten glichen die Gäste durch Dana Gruner zum 6:6 aus. Gestützt auf die glänzend aufgelegte Nina Kolundzic im Tor, bauten die Mainzerinnen den Vorsprung innerhalb von 5 Minuten auf 5 Tore aus: 11:6. Annika Hermenau, Saskia Wagner und Franziska Fischer waren erfolgreich. Die Gästetrainerin legte danach erneut die grüne Karte.

U.a. durch zwei Gegenstoßtore kam Lintfort dann in der 19. Spielminute auf 11:9 heran - in den restlichen Minuten bis zur Halbzeit war es vor allem Julie Jacobs, die mit schönen Distanzwürfen für Tore sorgte und Nina Kolundzic, die ein ums andere Mal gute Chancen zunichtemachte. 16:12 zur Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war zunächst Denise Großheim immer wieder erfolgreich. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln: 18:15 (34.), 21:19 (42.), 24:22 (52.).

Die Dynamites hatten zunehmend Probleme mit der aggressiven, offensiveren Abwehrformation. Zudem verlor das Angriffsspiel etwas an Struktur. Lintfort verkürzte durch Lina Heimes auf 25:24 (53.). Florian Bauer nahm seine Auszeit. Die Gäste konnten in der Folge eine klare Chance vom Kreis und einen 7m-Strafwurf nicht nutzen - die Mainzerinnen erhöhten durch Saskia Wagner auf 26:24 (56.).

In der 58. Minute war es dann wieder Nina Kolundzic, die mit einer tollen Parade eine freie Möglichkeit vom Kreis vereiteln konnte. Mit dem Treffer von Leah Schulze zum 27:25 in der 58. Minute war der Sieg den Einheimischen nicht mehr zu nehmen. Lintfort konnte nur noch das Ergebnis korrigieren. Endstand 27:26.

"Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Gegentore bekommen. Wenn man dann in der zweiten Halbzeit hinterher hechtet, dann muss alles passen - und das hat es dann nicht. Insofern geht das Spiel dann mit einem Tor zu Ungunsten von Lintfort aus" so die Gästetrainerin Bettina Grenz-Klein.

Florian Bauer zog ein gemischtes Resümee: "Zunächst vielen Dank an die Zuschauer für die Unterstützung - gerade in der letzten Phase. Ansonsten: Mit blauem Auge davongekommen. Wir waren in der ersten Halbzeit gut, haben vielleicht etwas viele Chancen noch liegen gelassen. Hinten raus haben wir das Spiel nach Hause gezittert und das notwendige Glück gehabt. Angesichts unserer schwierigen Situation in den letzten beiden Wochen bin ich zufrieden - am Ende bleiben die Punkte in Mainz."