25.10.2021 16:31 Uhr - 1. Bundesliga - PM Bad Wildungen, red

Schwache zweite Halbzeit kostet Bad Wildungen Vipers die Chance auf Zählbares bei Halle-Neustadt

Die Bad Wildungen Vipers konnten Halles Deckung nicht knackenDie Bad Wildungen Vipers konnten Halles Deckung nicht knacken
Quelle: Michael Vogel, SVUH
Die HSG Bad Wildungen Vipers muss sich am vergangenen Samstag mit 29:33 dem SV Union Halle-Neustadt geschlagen geben. Das Bremmer-Team verspielt die nächsten zwei Punkte durch einen zu schwachen Auftritt in der zweiten Halbzeit.

Die ersten 30 Minuten sahen vielversprechend aus - die Vipers führten nicht nur mit dem 1:0, sondern legten immer weiter nach und lagen nach 8 Minuten bereits mit 5:2 Toren vorne. Dass man dann einen 4:0-Lauf der Gastgeberinnen einstecken musste, gefiel Trainerin Bremmer gar nicht und es folgte demnach eine Auszeit. Diese bewies sich als die richtige Entscheidung, denn die Vipers fanden wieder in die Spur und übernahmen die Führung mit dem 8:7 in der 14. Minute. Die Nordhessinnen überzeugten in dieser Phase durch schön ausgespielte Angriffe und eine bis dato mit acht Paraden gut aufgelegte Manuela Brütsch im Tor.

Auch die Torhüterin der Wildcats konnte in den nächsten Minuten einige Bälle parieren, welches einer der Gründe war, dass die Vipers sich bis zur Halbzeit nicht deutlicher absetzen konnten und mit einer Ein-Tore-Führung (14:13) in die Pause gingen.

In Halbzeit zwei war es der starke Rückraum der Wildcats, der den Vipers letzten Endes den Zahn zog. Die Südwaldeckerinnen konnten in der Defensive weder Helena Mikkelsen, noch Camilla Madsen, noch Simone Spur Petersen stoppen und kassierten gerade in Halbzeit zwei deutlich zu viele Tore über diese Positionen. Auch im Tor gelang es weder Brütsch noch Schüpbach einige dieser Bälle herauszufischen.

Beim 16:17 (36.) konnten die Vipers in dieser Partie das letzte Mal in Führung gehen, ehe der SV Union in der 48. Minute erstmals mit zwei Treffern vorne lag. Anders als in Halbzeit eins fanden die Nordhessinnen nach der genommenen Auszeit von Trainerin Bremmer (bei einem Spielstand von 27:23 nach 50 Minuten) nicht wieder in das Spiel zurück. Auch die daraufhin umgestellte 4:2-Deckung, die sich in der Vergangenheit oftmals als starke Waffe der Vipers gezeigt hatte, schien keine Wirkung mehr auf das Spielgeschehen zu haben. Mit dem 30:27 in der 57. Minute kam die HSG nochmal auf drei Tore ran, ehe die Gastgeberinnen in der letzten Minute die beiden Treffer zum 33:29-Endstand erzielten.