21.10.2021 10:03 Uhr - 1. Bundesliga - PM TuS, red

BSV Sachsen Zwickau unterliegt TuS Metzingen - Lob für beide Torhüterinnen

Katarina Pandza erzielte sieben Tore. Katarina Pandza erzielte sieben Tore.
Quelle: Marco Wolf
Der BSV Sachsen Zwickau hat sein Bundesliga-Auswärtsspiel beim TuS Metzingen mit 17:22 (10:9) verloren. Nach der fünften Saisonniederlage fiel der Aufsteiger auf den drittletzten Platz zurück. Den größten Anteil am Erfolg der Gastgeberinnen, die ihren dritten Rang festigten, hatten am Mittwoch Katarina Pandza mit sieben Toren und Torfrau Nicole Roth. Bei Zwickau überzeugten Anna Lena Hausherr mit fünf Treffern und die viermal erfolgreiche Pia Adams.

Von Beginn taten sich beide Teams schwer mit dem Torewerfen. Das lag mitunter an den aggressiven Abwehrreihen - vor allem aber an den gut aufgelegten Torhüterinnen Nicole Roth im TuS-Tor und Nele Kurzke bei den Gästen. So stand nach elf Minuten gerade einmal ein Spielstand von 4:4 auf der Anzeigetafel.

Silje Brøns Petersen erzielt nach einer Auszeit in der 16. Minute das 6:6. Danach folgten aufgrund von einigen leichtfertigen Ballverlusten sechs torlose Minuten der Gastgeberinnen, die Zwickau für zwei Tore nutzte (8:6). Bis zur Halbzeitpause sollte sich an diesem Zustand nicht viel ändern, zur Halbzeitsirene führte der Aufsteiger verdient mit 10:9.

Dieser knappe Vorsprung hatte nach Wiederanpfiff jedoch nicht lange Bestand: Katarina Pandza eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Doppelpack zum 11:10 und erzielte damit die erste TuS-Führung seit der 6. Spielminute. Bis zum 13:13 durch Anna-Lena Hausherr konnten die Gäste mithalten, doch ein Dreierpack von Pandza, Degenhardt und Kalf stellte den ersten Drei-Tore-Vorsprung her (16:13, 44.).

Diese Führung gab die Mannschaft von Edina Rott dann bis zum Ende nicht mehr ab, Madeleine Östlund sorgte für den 22:17-Schlusspunkt. "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben", betonte die Trainerin. "Wir haben heute über 60 Minuten eine gute Abwehr gestellt und Nicole Roth hat stark pariert. Offensiv war heute etwas der Wurm drin und Kurzke im Gästetor hat ebenfalls eine gute Leistung gezeigt."

"Natürlich hatten wir Startschwierigkeiten, aber am Ende zählt der Sieg", betonte Pandza. "In der zweiten Halbzeit hat es dann auch offensiv deutlich besser funktioniert, am Ende war es ein souveräner Heimerfolg." Svenja Hübner ergänzte: "Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird. Vor allem in der ersten Halbzeit hat Zwickau uns in der Offensive Probleme bereitet. Zum Glück wurde das dann in der zweiten Halbzeit besser."