30.09.2021 13:56 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Kurpfalz Bären machen mit Leipzig kurzen Prozess

Franziska Steil war "rundum zufrieden" mit ihrem Team.Franziska Steil war "rundum zufrieden" mit ihrem Team.
Quelle: Daniel Bamberger, Kurpfalz Bären
Im Nachholspiel der 2. Bundesliga kassierten die Frauen des HC Leipzig gegen die Kurpfalz Bären mit 32:20 (17:9) eine derbe Auswärtspleite. Die Höhe der Niederlage beim Bundesligaabsteiger war vor allem einer inflationären Fehlerquote im Angriff, der nicht in Bestbesetzung antretenden Leipzigerinnen, geschuldet. Ganze 42 Angriffe der Leipzigerinnen blieben erfolglos.

Vor 200 Zuschauern schafften die Bären einen 5:0 Lauf nach nur 3:35 Minuten, ehe Leipzig eine frühe Auszeit nahm. Doch außer einem Tor zum 5:1 gelang den Gästen aus Sachsen bis zur 10. Minute weiterhin wenig. Die Kurpfalz Bären dagegen zeigten effektive Spielzüge, unter anderem einen Kempa von Rebecca Engelhard und Cara Reuthal und hatten eine bärenstarke Johanna Wiethoff im Tor. So konnten sie sich über 12:4 in der 20. Minute bis zum Halbzeitstand von 17:9 absetzen.

Auch in Hälfte zwei war die überragende Abwehr und die Treffsicherheit von Sophia Sommerrock und Lara Eckhardt der Garant dafür, das Ergebnis weiter hochzuschrauben. Die Bären kämpften um jeden Ball, vorne wie hinten, zeigten schnelle Tempogegenstöße und die Spielfreude war jeder Spielerin anzumerken. Dieser Funke sprang auch auf die Zuschauer über, bereits zwei Minuten vor Schluss stand die Neurotthalle komplett und applaudierte. Am Ende gewann Ketsch deutlich mit 32:20 gegen den HC Leipzig.

"Ein Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben losgelegt, wie die Feuerwehr und können heute sehr zufrieden mit dieser Leistung sein. Wir Trainer hatten das richtige Händchen mit der Taktik, zudem haben wir überragend verteidigt. Dazu kommt noch die starke Leistung beider Torhüterinnen. Ich bin rundum zufrieden und stolz auf das Team", so Ketsch-Trainerin Franziska Steil auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Auf Leipziger Seite war die Stimmung wenig überraschend weniger euphorisch. Trainer Fabian Kunze beklagte deutlich zu viele technische Fehler und Fehlwürfe, die den Gegner zum Kontern einluden. "Die defensive Deckung gegen uns war clever, ich hatte auf eine offene Deckung gehofft. Wir konnten heute im Angriff nicht annähernd unser Potenzial abrufen, der Gegner hat das aber auch richtig gut gemacht", musste er eingestehen.

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