19.09.2021 12:36 Uhr - 2. Bundesliga - PM SV, red

Bremens Coach trotz Niederlage gegen Waiblingen: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft"

Merle Heidergott setzt sich gegen Vivien Jäger durch.Merle Heidergott setzt sich gegen Vivien Jäger durch.
Quelle: Hansepixx
In einem temporeichen Handballspiel unterlag der SV Werder Bremen in seinem ersten Heimspiel der Saison dem VfL Waiblingen mit 28:32 (14:15). Lange hielt Werder das Spiel offen, ließ aber zu viele Chancen liegen und hat nach zwei Spielen nun 2:2 Punkte auf dem Konto.

Nach einem ausgeglichenen Start geriet Werder nach zehn Minuten mit 4:6 in Rückstand und Werder-Trainer Robert Nijdam nahm die erste Auszeit des Spiels. Der Trainer schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn durch drei Treffer von Merle Heidergott, Elaine Rode und Alina Defayay drehte Werder das Spiel und übernahm beim 7:6 (13.) die Führung. Das Spiel blieb ausgeglichen im ersten Durchgang, doch in der letzten Spielminute des ersten Durchgangs musste Bremen die Führung wieder abgeben und es ging mit einem 14:15-Halbzeitstand in die Pause.

Im zweiten Durchgang konnte Werder zwar ausgleichen, aber nicht die Führung übernehmen. Bis zum 19:20 (39.) blieb Werder am Tabellenführer dran, kam im Angriff aber nicht so recht in Schwung. Nach zwei Auszeiten und acht Minuten ohne Treffer, durchbrach Maren Gajewski die Durststrecke und verkürzte auf 20:25 (47.). Werder steckte den Kopf nicht in den Sand, doch Waiblingen agierte abgeklärt und hatte das Glück auf seiner Seite. Auf mehr als vier Treffer kamen die Grün-Weißen nicht mehr heran und mussten sich am Ende mit 28:32 geschlagen geben.

Beide Trainer waren sich nach dem Spiel einig, ein gutes Spiel gesehen zu haben, welches auch in die andere Richtung hätte ausgehen können. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft", sagte Robert Nijdam nach dem Spiel, der von seiner Mannschaft eine couragierte Leistung gesehen hatte: "Wir haben viele gute Kombinationen gespielt und gegen eine starke Mannschaft sehr lange mitgehalten. Am Ende haben wir aber auch zu viele freie Bälle verworfen, darunter vier Siebenmeter und in den 1-gegen-1-Situation in der Abwehr haben wir nicht gut reagiert, da müssen wir uns mehr unterstützen."

Ähnlich sah es auch Waiblingens Trainer Thomas Zeitz: "Es war ein enges Spiel, bei dem wir am Ende weniger Fehler gemacht haben. Das Spiel hätte aber auch anders ausgehen können, daher bin ich glücklich über die beiden Punkte."