12.09.2021 13:51 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, dpa, red

"Typische Achterbahnfahrt" beim Buxtehuder Auftaktsieg gegen Zwickau

Süchting und von Prittwitz im Kampf um den Ball.Süchting und von Prittwitz im Kampf um den Ball.
Quelle: Felix Schlikis, Buxtehuder SV
Den Handball-Frauen vom Buxtehuder SV ist der Start in die neue Bundesliga-Saison geglückt. Die Mannschaft von Trainer Dirk Leun gewann am Samstag vor 350 Zuschauern in der heimischen Halle gegen Aufsteiger BSV Sachsen Zwickau mit 32:25 (17:12). Beste Werferin bei den Gastgeberinnen war Caroline Müller-Korn, die sieben Treffer erzielte.

Sachsen Zwickau führte mit 3:1 und hielt so das Geschehen bis zum 7:7 (13.) offen. Buxtehude fand dann zu ihrem Spiel und ging mit einem 17:12 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hatten wieder die Zwickauerinnen den besseren Start und knapperte am Vorsprung Tor um Tor ab. Über 19:14, 20:17, 22:20 waren die Muldenstädterinnen mit diesem Zwischenspurt wieder in Reichweite der Gastgeberinnen. Als dann in der 47.Min der Ausgleich zum 22:22 gelang, schien eine Wende möglich.

Nach diesem Kraftakt der Gäste wollten sie natürlich die Gunst der Stunde nutzen und das Spiel drehen. Doch leider unterliefen ihnen dabei Ballverluste durch einfache technische Fehler, die von den Gastgeberinnen kaltschnäuzig genutzt wurden. So lagen sie nach wenigen Minuten erneu 28:23 vorn. Zwickau stemmte sich zwar dagegen, allerdings ohne Erfolg. Beim 30:24 (57.) war die Begegnung leider entschieden.

"Wir hatten viele gute Phasen, aber auch eine 20-minütige schlechte Phase. Es war eine typische Achterbahnfahrt, deshalb sind wir froh, dass der Start geglückt ist", sagte Trainer Dirk Leun am Samstag. Seine Mannschaft hatte bis Mitte der zweiten Halbzeit die klare 17:12-Halbzeitführung verspielt, sich dann aber dank einer 8:1-Serie wieder entscheidend absetzen können. Was Leun am Samstag besonders gefiel? "Das Auftreten und die Körpersprache seiner Mannschaft."

"Der Buxtehuder Sieg geht in Ordnung", so Zwickaus Cheftrainer Norman Rentsch, dessen Team nach der Pause sich sogar zum 22:22-Ausgleich herankämpfte. Er sah "positive Entwicklungsschritte" seiner Mannschaft nach der Auftakt-Niederlage gegen Halle-Neustadt, betonte aber: "Wir waren beim 22:22 wieder komplett im Spiel und müssen es lernen, in solchen Phasen cooler zu bleiben. Daran werden wir weiterarbeiten."

Buxtehuder SV: Filter, Dmoch,
Müller-Korn (7/6), Antl (5), Süchting (4), Heldmann (4), Kähr (4), von Prittwitz (4), Winterberg (3), Mühlner (1), Kollmer, Ossenkopp, Hinrichs.

Sachsen Zwickau: Zenner, Kurzke Szott,
Adams 2, Choinowski, Hrvatin 4, Magnusdottir 6, Nagy, Wick 1, Hausherr 6/1, Rösike, Fege 1, Stojkovska, Frankova 4, Ertl, Pester 1