10.09.2021 12:36 Uhr - 1. Bundesliga - PM TuS

TuS Metzingen erwartet Vipers aus Bad Wildungen

Edina Rott freut sich auf die Rückkehr der ZuschauerEdina Rott freut sich auf die Rückkehr der Zuschauer
Quelle: Michael Schmidt
Am Samstagabend (19:30 Uhr) empfangen die TUSSIES Metzingen, die HSG Bad Wildungen Vipers zum ersten Heimspiel der neuen Saison und das endlich wieder vor Zuschauern.

"Endlich sind sie zurück!", damit spielte TuS-Trainerin Edina Rott auf die 700 Fans an, die am Wochenende ihre Rückkehr auf die Ränge der Öschhalle feiern. Neuzugang und Torhüterin Rebecca Nilsson stimmte ihrer Trainern zu: "Ich freue mich sehr und bin gespannt auf die Stimmung in der Halle. Nach einem Jahr ohne Zuschauer, wird es etwas ganz Besonderes werden!", so die 23- jährige Schwedin. Für die Zuschauer gilt die 3G-Regel (Geimpft, Genesen oder Getestet, wobei der Test maximal 24h alt sein darf) und eine dauerhafte Maskenpflicht.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart in Rosengarten, sollten sich die Pink Ladies aber nicht auf dem Auftaktsieg ausruhen. "Wir haben noch Einiges zu verbessern", stellte Rott direkt nach dem Spiel fest. Gegen Bad Wildungen soll ihre Mannschaft vor allem in der Abwehr besser stehen und weniger leichte Gegentore zulassen.

Die Gäste verloren nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem zwischenzeitlichen 8:17-Rückstand mit 24:27 gegen Leverkusen. Dennoch sind die TUSSIES bestens gewarnt vor den Vipers "Bad Wildungen ist ein sehr unangenehmer Gegner, sie agieren in der Abwehr sehr variabel, von 6:0 bis 4:2 ist alles möglich. Im Angriff haben sie ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Kreis und den Rückraumspielern.", so Edina Rott.

"Bad Wildungen hat einen guten Mix von Erfahrung und jungen Talenten. Wir müssen konzentriert sein, in der Deckung mehr miteinander kommunizieren und die Abstände verringern. Offensiv müssen wir wie zuletzt das Tempo hochhalten und unsere Chancen nutzen. Gegen Rosengarten haben wir es verpasst früh einen deutlicheren Abstand herzustellen, das muss besser werden!", kommentierte die TuS-Kommandogeberin das kommende Spiel.

"Das Team von Edina Rott hat viele unterschiedliche Spielertypen, die alle in der Lage sind, einfache, schnelle Tore zu erzielen. Für die Vipers wird es somit enorm wichtig sein, den Angriff von Metzingen frühzeitig zu stoppen und den Ballfluss zu unterbinden. Im Gegenzug müssen die Nordhessinnen an ihrem Angriffsspiel feilen und die Angriffe geduldiger ausspielen und die Torchancen besser nutzen", so der Pressedienst der Vipers. "Wir haben im kommenden Spiel gegen Metzingen keinen Druck. Wir haben in dieser Woche bewusst die Sachen trainiert, woran wir arbeiten wollten und möchten über 60 Minuten eine gute Leistung bringen", kommentiert Trainerin Bremmer das kommende Spiel.