11.09.2021 09:32 Uhr - 1. Bundesliga - PM TSV, THC

Leverkusen trifft am Sonntag auf den Thüringer HC

Wie in Bad Wildungen wie Leverkusen auch gegen den THC jubelnWie in Bad Wildungen wie Leverkusen auch gegen den THC jubeln
Quelle: HSG Bad Wildungen Vipers via Bayer 04
Nach dem erfolgreichen Start in die Saison mit einem 27:24-Auswärtssieg in Bad Wildungen, stellen sich die Leverkusener Werkselfen am Sonntag erstmals ihrem eigenen Publikum vor. Zu Gast in der Ostermann Arena (Anwurf: 16.00 Uhr) ist mit dem Thüringer HC eine Mannschaft, die den Anspruch auf die Qualifikation für das internationale Geschäft hat - allerdings mit dem 22:22 gegen Bensheim/Auerbach gleich zu Saisonbeginn einen Punkt abgeben musste.

Das Trainerduo Herbert und Helfried Müller präzisierte die Ansprüche im Vorfeld der Saison mit einem Podiumsplatz in der Liga, dem Erreichen des Final4 im DHB-Pokal sowie der Gruppenphase im EHF-Cups. Den Auftakt in die neue Saison hatte man sich rund um Erfurt und Bad Langensalza sicherlich ein wenig anders vorgestellt als lediglich ein 22:22-Remis - bei einer 14:9-Halbzeitführung - gegen die HSG Bensheim/Auerbach.

"Zum ersten Mal sind wir nicht mit einem Sieg in eine Bundesligasaison gestartet. Das durfte uns eigentlich nicht passieren. Beim 15:9 gleich nach Wiederbeginn hatten wir das Spiel und den Gegner eigentlich im Griff. Bis zur 45. Minute waren wir immer noch mit plus vier in der Vorhand, wenn sich da auch schon Fehler im Angriffsspiel, Pech mit Pfostentreffern und vergebene Siebenmeter eingeschlichen hatten", so Herbert Müller, dem dabei auch eine "spielleitende Persönlichkeit" auf dem Parkett fehlte.

"Wir müssen hart arbeiten, die Automatismen rein bekommen und so schnell wie möglich in die Spur kommen, weil die ersten Wochen sehr schwer sind und wir lauter Gegner haben, die mit uns um den dritten Platz konkurrieren. Das muss das Ziel sein in den nächsten Wochen", gab Herbert Müller nach der Partie die Richtung vor.

"Der THC hat elf neue Spielerinnen zu integrieren. Deshalb ist der Zeitpunkt, früh in der Saison auf sie zu treffen, nicht der schlechteste", so Bayer-Trainer Martin Schwarzwald über den Gast, der sich vor dieser Saison fast komplett neu aufgestellt hat und Spielerinnen aus 14 Nationen im Kader vereint.

"Die Griechin Lamprini (Labrina) Tsakalou ist eine echte Bereicherung für die Liga. Dazu die im Innenblock starke Annika Niederwieser aus Metzingen oder auch die aus Dortmund gekommene Jennifer Rode, die wir hier aus Leverkusen bestens kennen. Das sind nur einige der starken Zugänge des THC", so Schwarzwald.

Die Werkselfen bauen erneut auf ihre starke Defensive und ein hohes Spieltempo, "dann haben wir durchaus eine Chance, um den Gegner unter Druck zu setzen und etwas Zählbares mitzunehmen", so Schwarzwald, der auf denselben Kader wie in der letzten Woche bauen kann. Für Svenja Huber kommt die Begegnung gegen ihren alten Verein noch etwas zu früh.

"Wir wollen dort gewinnen, wir wollen unseren Fans die Zwei-Punkte mitbringen. Ich persönlich freue mich auf das Wiedersehen mit Svenja Huber, die hoffentlich in der Halle ist, weil sie derzeit noch verletzt ist. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Mariana Fereira Lopez. Sie wird bestimmt besonders motiviert gegen uns sein", so Herbert Müller, der neben Emma Eckenman-Fernis auch auf Ines Khouildi, Arwen Gorb und Johanna Reichert verzichten muss.

Die Bilanz Elfen gegen THC:

Heim: 18 Spiele - 7 Siege, 0 Unentschieden, 11 Niederlagen.
Auswärts: 17 Spiele - 8 Siege,0 Unentschieden, 9 Niederlagen.
Gesamt: 35 Spiele - 15 Siege, 0 Unentschieden, 20 Niederlagen.
Letzte Saison: 25:30 (H) - 33:28 (A)

Anwurf: So., 12.09.2021, 16.00 Uhr, Ostermann Arena, Leverkusen.
SR: Frederik Linker/Sascha Schmidt (Recklinghausen/Bochum)