23.08.2021 15:32 Uhr - 2. Bundesliga - PM ESV, red

Zweitliga-Aufsteiger ESV Regensburg bleibt in der Vorbereitung ungeschlagen

ESV-Neuzugang Johanna Brennauer zeigte auf Linksaußen sehr gute Ansätze.ESV-Neuzugang Johanna Brennauer zeigte auf Linksaußen sehr gute Ansätze.
Quelle: Hans-Christian Wagner
Der ESV 1927 Regensburg bleibt in der Vorbereitung auf die 2. Handball-Bundesliga weiter ungeschlagen: Drei Tage nach dem Turniersieg in Chemnitz gewannen die Bunkerladies am vergangenen Mittwoch beim HC Erlangen mit 29:20 und am Samstag mit 28:22 im gegen den HCD Gröbenzell.

Im Rahmen des Duells mit Drittliga-Aufsteiger HC Erlangen in der neuen Sporthalle der Franconian International School in Erlangen wurden beide Teams vom Bezirk Ostbayern für die Aufstiege geehrt. Coach Csaba Szücs musste mit Amelie Bayerl, Anika Bissel, Anna Fuhrmann, Lea Röhrl und der verletzten Sophia Peter dabei gleich auf fünf Rechtshänderinnen verzichten und war so vor allem im Rückraum zum Improvisieren gezwungen.

Die Variante mit zwei Linkshänderinnen im Aufbau klappte hervorragend: Franzi Peter übernahm die Spielmacherrolle und hatte in der blendend aufgelegten Nicole Lederer eine gut agierende Nebenfrau. Auch am Kreis nutzte der ESV seine körperlichen Vorteile und war über Julia Drachsler (6) und Sara Mustafic (3) insgesamt neunmal erfolgreich. Die Deckung stand gut, sodass beim 19:7-Halbzeitstand die Messe gelesen war. Nach Wiederanpfiff testete Coach Szücs einige neue Varianten und Spielerinnen aus dem Anschlusskader: Erlangen konnte so etwas Ergebniskosmetik betreiben und das Ergebnis bis zum 20:29-Endstand deutlich freundlicher gestalten.

Zum Programm des zweitägigen Trainingslagers in Regensburg am Wochenende gehörte neben dem Fotoshooting für die 2. Handball-Bundesliga auch ein Duell mit dem HCD Gröbenzell. Der langjährige Drittligarivale hatte sich kurzfristig mit Ex-Bundesligaspielerin Saskia Putzke verstärkt und dürfte zum Favoritenkreis in seiner Staffel zählen.

In der ersten Hälfte entwickelte sich ein munteres Spielchen und der ESV präsentierte sich in der Offensive sehr treffsicher. Beim Stande von 18:13 ging es in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel waren den Gastgeberinnen dann das Training und die vielen absolvierten Spiele innerhalb einer Woche anzumerken. Positiv war die Abwehrleistung zu bewerten: Die Deckung gestattete Gröbenzell nur neun Treffer im zweiten Durchgang. Endstand: 28:22 aus ESV-Sicht.

Trainer Csaba Szücs war insgesamt zufrieden: "Wir mussten in dieser Woche auf einige Spielerinnen verzichten, sodass einiges umgestellt und ausprobiert werden musste. Die ein oder andere Variante hat mir gefallen und ist durchaus auch eine Option für die Saison." Die beginnt am 4. September mit dem Heimspiel im ESV-Bunker gegen den Fast-Bundesligaaufsteiger und Topfavoriten Füchse Berlin.