20.08.2021 09:08 Uhr - 2. Bundesliga - PM FSV

FSV Mainz gewinnt Testspielderby

05-Trainer Florian Bauer05-Trainer Florian Bauer
Quelle: Handball Mainz 05
Im Testspielderby zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem Drittligisten TSG Mainz-Bretzenheim haben die Zweitligahandballerinnen vom FSV mit 31:24 gewonnen. Das Ergebnis wird allerdings erst spät deutlich.

In einem Vorbereitungsspiel standen sich die Zweitligahandballerinnen des 1. FSV Mainz 05 und die Drittligamannschaft der TSG Mainz-Bretzenheim gegenüber. In einer unterm Strich ausgeglichenen 1. Halbzeit setzten sich die 05erinnen am Ende mit 15:13 durch.

Zu Beginn konnte die Abwehr des Zweitligisten einige Bälle abfangen und kam so zu Gegenstößen. Über 2:1 und 4:2 stand es in der 13. Minute 8:5 und Bretzenheim nahm eine erste Auszeit.

In der Folgezeit kamen die "Dynamites" vom FSV immer weiniger mit der speziellen, vorgezogenen Deckung der Bretzenheimerinnen zurecht. Sicherlich war hierfür mit ursächlich, dass sie in ungewohnten Formationen agieren mussten. Lediglich Nives Klobucar und Saskia Wagner standen Coach Florian Bauer wieder zur Verfügung.

Einige Fehler schlichen sich ein und Bretzenheim verkürzte auf 11:8. Mittlerweile konnten die 05erinnen kaum noch flüssige Angriffe durchführen, Laufwege waren nicht sicher und in der Abwehr fehlte gelegentlich die letzte Konsequenz. Die Bretzenheimerinnen nutzen dies geschickt aus und liefen einige Gegenstöße. In der 27. Minute stand es folglich 12:12. Erst in der letzten Spielminute gelangen den Dynamites noch zwei Tore zum Halbzeitstand.

In der 2. Halbzeit änderten die Dynamites ihre Abwehrformation von einer 5:1- Deckung in eine 6:0. Anfänglich gab dies den Gästen immer wieder Gelegenheiten, aus dem Rückraum Tore zu erzielen. Zu spätes Attackieren und fehlende Absprache waren die Gründe.

Über 17:16 stand es in der 37. Minute 20:19. Die Bretzenheimerinnen blieben bei ihrer Abwehrformation, veränderten aber geschickt immer wieder einzelne Positionen, so dass den Angreiferinnen neue Ausgaben gestellt wurden. Im weiteren Spielverlauf fanden die Dynamites dann bessere Lösungen - auch über den Kreis. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln.

In der 52. Minute stand es 26:24. Die letzten acht Spielminuten standen dann im Zeichen der Dynamites: Während die Gäste einige Fehler machten, nicht mehr strukturiert spielten und gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, bauten die Dynamites durch Gegenstöße und sehenswerte Einzelaktionen ihren Vorsprung kontinuierlich bis zum 31:24 aus.