17.08.2021 13:08 Uhr - 2. Bundesliga - PM Regensburg, red

ESV Regensburg gewinnt Vorbereitungsturnier in Chemnitz

Auszeit beim ESV RegensburgAuszeit beim ESV Regensburg
Quelle: ESV 1927 Regensburg
Das Vorbereitungsturnier in Chemnitz ist für die Bunkerladies des ESV 1927 Regensburg zu einer schönen Tradition geworden: In der Sachsenhalle warteten am Sonntag, 15. August mit dem SV Union Halle-Neustadt II, der TS Herzogenaurach und den Gastgeberinnen drei Drittligisten auf das Team von Trainer Csaba Szücs. Der Coach musste mit Neuzugang Anika Bissel und der verletzten Sophia Peter auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten. Mit Julia Smideliusz, Johanna Brennauer, Lea Röhrl und Torhüterin Johanna Ziegler feierten vier Spielerinnen ihr Debüt.

Im ersten Spiel gegen den HV Chemnitz war den Regensburgerinnen noch das frühe Aufstehen anzumerken. Nach dem 0:2-Rückstand sorgten fünf Tore in Serie für den 5:2-Zwischenstand. Chancen spielten sich die Oberpfälzerinnen in Hülle und Fülle heraus, deren Verwertung - Szücs sah allein im ersten Durchgang sechs vergebene Klare, darunter vier Holztreffer - war aber verbesserungswürdig. Nach dem Seitenwechsel lief es dann in der Offensive wie am Schnürchen. Endstand: 24:15. Ein Drittel der Treffer verteilte sich dabei auf die Neuzugänge Brennauer (4), Röhrl (3) und Smideliusz (1).

Nach nur kurzer Pause wartete die Bundesliga-Reserve des SV Union Halle-Neustadt auf die Bunkerladies. In den ersten 20 Minuten hatte der ESV die Sache gut im Griff, die 20 Minuten nach Wiederanpfiff waren dann, auch der Belastung geschuldet, etwas zäh. Der 17:15-Erfolg war aber ungefährdet.

Das Turnierfinale bildete dann das Kräftemessen mit Herzogenaurach. Bei der TS spielten mit Laura Brockschmidt, Saskia Probst und Lena Heid drei ehemalige ESVlerinnen. Dementsprechend motiviert gingen die Mittelfränkinnen auch zu Werke. Den anfänglichen 2:4-Rückstand wandelten die Bunkerladies durch einen Zwischenspurt in eine 6:4-Führung um. Einige technische Fehler zu viel sorgten aber dafür, dass die Partie zur Halbzeit und dem Stand von 10:10 wieder komplett ausgeglichen war.

Fünf Minuten vor dem Ende sah es beim 19:16 nach der Vorentscheidung aus, aber der ESV wollte es nun zu gut machen und verlor einige Bälle. Herzogenaurach spielte stark und markierte 25 Sekunden vor Ultimo den Ausgleich. Spielmacherin Anna Fuhrmann fasste sich ein Herz und warf den Siegtreffer zum 22:21-Endstand. Dadurch sicherte sich der favorisierte Zweitligist den Turniersieg.

"Wichtig war heute, dass wir viel spielen und Varianten und Formationen testen konnten", bilanzierte Coach Csaba Szücs den Auftritt seiner Mannschaft. Der erfahrene Trainer sah einige Stellschrauben, an denen gedreht werden müsse, war aber insgesamt zufrieden.