02.07.2021 10:27 Uhr - 1. Bundesliga - PM BUC, red

"Diese Chance darf ich mir nicht nehmen lassen": Fatos Kücükyildiz wechselt von den Luchsen zu Borussia Dortmund

Fatos KücükyildizFatos Kücükyildiz
Quelle: Michael Schmidt
Die schwedische Rückraumspielerin Fatos Kücükyildiz verlässt die HL Buchholz 08-Rosengarten und wird in der Saison 2021/22 für den amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund spielen. Das teilten die Luchse heute mit. Eine Bestätigung von Dortmunder Seite steht noch aus.

Über diesen Wechsel ist Sven Dubau, der Geschäftsführer der Luchse wenig erfreut, zeigt aber dennoch Verständnis für den Schritt der Spielerin: "Dieser Wechsel kommt für den Außenstehenden sehr überraschend, aber die Gespräche laufen schon etwas länger. Natürlich werden wir versuchen, den Verlust zu kompensieren und haben uns sehr gute Alternativen erarbeitet. Ich freue mich sehr für Fatos und wünsche ihr in ihrer neuen Wirkungsstätte alles erdenklich Gute."

"Nach dem Auftritt im Olymp Final4 war zu befürchten, dass Spitzenvereine der 1. Bundesliga auf die Klasse der Schwedin aufmerksam wurden", so die Luchse. Fatos Kücükyildiz sagt: "Ich verlasse die Luchse mit einem weinenden und einem lachenden Auge. In Buchholz habe ich meine Liebe zum Handball zurückgewonnen. Es war die schönste Saison seit über zehn Jahren."

Sie fügt an: "Es wird für mich sowohl mental als auch körperlich eine große Herausforderung bei Borussia Dortmund werden, die sehr gute Spielerinnen haben, die auch in der Nationalmannschaft spielen. Diese Chance darf ich mir einfach nicht nehmen lassen. Ich bin dem gesamten Luchse-Team dankbar für ihre Herzlichkeit."

Fatos Kücükyildz kam zu Beginn der Saison vom schwedischen Erstligisten GT Söder zu den Luchsen. In der abgelaufenen Saison erzielte sie 71 Tore. Beim Olymp Final4 in Stuttgart wurde sie zur MVP, der wertvollste Spielerin, ausgezeichnet.

Der Verlust der dynamischen Spielerin ist für die Luchse schmerzhaft, dennoch blickt Dubravko Prelcec, der Trainer der HL Buchholz 08-Rosengarten optimistisch in die kommende Saison: "Wir verlieren mit Fatos eine Führungskraft. Allerdings ist unser Kader in der kommenden Saison wieder sehr breit aufgestellt und wir werden den Aufgabenbereich von Fatos auf alle Schultern verteilen."