19.05.2021 07:50 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TuS Lintfort trifft am Mittwoch auf die TG Nürtingen

Bettina Grenz-KleinBettina Grenz-Klein
Quelle: TuS Lintfort
Zu einem Nachholspiel in der 2. Bundesliga treffen die Handballerinnen des TuS Lintfort am Mittwochabend um 19.30 Uhr auf die TG Nürtingen. "Das ist natürlich eine ungewohnt Anwurfzeit und ein Spiel unter der Woche stellt für die Auswärtsmannschaft erhebliche Anforderungen an die Logistik dar" weiß Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein.

Sie ist froh, dass dieses Nachholspiel in der eigenen Halle stattfinden kann. Für die TG Nürtingen aus dem Großraum Stuttgart sind die Reisestrapazen schon beachtlich. "Von daher rechne ich es der TG hoch an, dass sie das auf sich nehmen, obwohl der Klassenerhalt schon gesichert ist" lobt Grenz-Klein den Gegner.

An die Gäste hat das Lintforter Team keine guten Erinnerungen. Im ersten Saisonspiel musste der TuS in Nürtingen eine deutliche 34-26 Klatsche hinnehmen. Mittlerweile hat sich das Blatt aber komplett gewendet. Während Lintfort auf Platz vier liegt, mussten die Gäste bis letzte Woche warten, um mit einem Sieg in Kirchhof den Ligaverbleib zu sichern.

Mit Laeticia Quist und Katarina Pandza stehen zwei Spielerinnen mit einem Zweifachspielrecht für den Erstligisten Metzingen im Kader. "Wir müssen einfach mal abwarten, mit welchem Aufgebot die Gäste anreisen. Aber es wird sicher keine einfache Aufgabe für meine Mannschaft" stellt sich Bettina Grenz-Klein auf ein umkämpftes Spiel ein. "Wir wollen vor allem unsere überragende Heimbilanz ausbauen." Nach dem Spiel wird Torhüterin Yara Ten Holte verabschiedet, die komplett zu Borussia Dortmund wechseln wird.

Die TG Nürtingen reist trotz des gesicherten Klassenerhalts unter erschwerten Bedingungen an. Zum einen fehlen mit Julia Bauer, Lisa Wieder, Nina Fischer und Lena Schmid wesentliche Stützen der Mannschaft; auf der anderen Seite drücken Bedenken wegen des relativ späten Spielbeginns und des darauffolgenden Arbeitstages auf die Stimmung im Team von Trainer Hablizel.

"Wir wollen uns trotz aller Umstände aber so teuer wie möglich verkaufen," begegnet Hablizel aufkeimender Resignation mit deutlicher Entschlossenheit und setzte fort, "dass wir alles in die Waagschale werfen und kämpfen werden. Verschenken werden wir die Punkte auf keinen Fall."