12.04.2021 11:58 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Kräfteverhältnisse früh geklärt: HSG Freiburg mit Niederlage beim HC Leipzig

4 Tore: Stefanie Hummel 4 Tore: Stefanie Hummel
Quelle: Red Sparrows Freiburg
Am 22. Spieltag der 2. Handball Bundesliga der Frauen verlieren die Red Sparrows auswärts beim Tabellensechsten HC Leipzig mit 23:29. Beste Werferin des Abends war Simone Falk mit sechs Toren, gefolgt von Marie Lipps mit fünf Treffern. Bei den Gastgeberinnen sollten sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen, Toptorjägerin war Stefanie Hummel mit vier Toren.

"Ich glaube das wir verdient gegen Freiburg gewonnen haben. Es war kein sehr schönes Spiel, da unsere Gäste über sehr viel Kampf und Individualität kommen und dadurch ergibt sich in unserer Deckung ein Spiel, welches von viel Kampf geprägt ist", bilanzierte Leipzigs Trainer Fabian Kunze.

Die Kräfteverhältnisse in dieser Partie waren vor der Partie klar verteilt und spiegelten sich im Spielverlauf auch schnell wieder. Die Gastgeberinnen des HC Leipzig gingen bereits nach 38 Sekunden durch einen Treffer von Julia Weise (2) in Führung und sollten diese bis zum Schluss nicht mehr abgeben.

Innerhalb von acht Minuten setzten sich die Leipzigerinnen auf 7:2 ab, ehe Ralf Wiggenhauser sein erstes Timeout nahm: "Wir sind mit der Abwehr nicht gut ins Spiel gekommen und haben vorne zwei, drei freie Würfe liegen lassen. Danach war der Rest der 1. Halbzeit eingentlich ganz gut", so der Coach der Red Sparrows.

Die Freiburgerinnen kamen im Anschluss besser in die Partie, konnten das Spiel jedoch nicht in Richtung eines möglichen Ausgleichs lenken. Mit einem Rückstand von 11:15 ging es für die Breisgauerinnen in die Kabine. In der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Die Red Sparrows starteten wieder nicht optimal, kämpften sich dann in die Partie und konnten aber letzlich nicht mehr an den HC Leipzig herankommen.

"Wir sind schlecht in die 2. Halbzeit gestartet. Ich denke, der Knackpunkt waren die schlecht gespielten Überzahlsituationen und die nicht gewonnenen Zweikämpfe in der Abwehr", fasste Trainer Wiggenhauser den zweiten Umlauf zusammen. Auch die Kräfte spielten am Ende laut HSG-Coach eine Rolle: "Man hat gemerkt, dass die Luft am Ende dünn wurde."

Am Ende verloren die Freiburgerinnen verdient mit 23:29 gegen den HC Leipzig: "Ich denke, es waren heute viele gute Dinge dabei, aber um Leipzig zu schlagen braucht es dann einfach mehr. Wir haben uns trotz allem ordentlich präsentiert und werden die restlichen vier Spiele weiter Gas geben!", so Wiggenhauser.

"Dadurch, dass wir am Anfang zu defensiv stehen, gibt es zu viele Siebenmeter gegen uns, die auch gerechtfertigt sind, da wir einfach schlecht verteidigen. Das können wir im Laufe des Spieles jedoch umstellen und in der 2. Halbzeit bekommen wir durch eine offensivere Deckungsweise auch die Siebenmeter nicht mehr", so Kunze, der aber betont: "Unter dem Strich hatten wir zu keinem Zeitpunkt Angst, dass Spiel aus der Hand zu geben."