29.03.2021 14:17 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

HSG Bad Wildungen Vipers holen zwei wichtige Punkte, Kurpfalz Bären zeigen "famose Leistung"

Maxime StruijsMaxime Struijs
Quelle: Daniel Bamberger, Kurpfalz Bären
Die HSG Bad Wildungen Vipers hat das Auswärtsspiel nach einem nervenaufreibenden Ende in Ketsch mit 24:22 gewonnen.

Dabei sah es bis zur Halbzeit nicht nach einer engen Partie aus, denn die Vipers waren von Anfang an hochmotiviert in das Spiel gestartet und führten zwar zunächst nur knapp mit 4:3 nach 10 Minuten, dann aber sehr deutlich nach 20 Minuten mit 10:4 Toren. Torhüterin Brütsch war es erneut mit ihren bärenstarken Paraden, die den Vipers hinten die Sicherheit gab vorne das zuvor besprochene Konzept umzusetzen, dass für zahlreiche Tore auf Seiten der Nordhessinnen sorgte.

Den Gastgeberinnen gelang es somit erst in der 21. Minute wieder ein Tor zu erzielen und die Nordhessinnen lagen in der 26. Minute bereits mit neun Toren in Führung (14:5). Mit einem stabilen 15:6 Vorsprung ging das Bremmer-Team dann in die Halbzeit.

Mit der gleichen Konzentration und dem selben Fokus sollte es in Halbzeit zwei weiter gehen. Dieser Plan ging auch zunächst mit dem 10:16 in Minute 37 auf, ab dem 18:11 in der 47. Minute verloren die Vipers aber dann den Faden im Angriff und Ketsch legte einen 5:0-Lauf auf die Platte.

Es kam in der Schlussviertelstunde zu einer unverhofft engen Partie seitens der Bremmer-Schützlinge. Als die Ketscherinnen zum 16:18 trafen und mit dem 18:22 in der 51. Minute die Partie nochmal richtig spannend gestalteten.

Das Team von Adrian Fuladdjusch ließ sich von den Vipers nicht abschütteln, verkürzte dann nochmal auf 21:23 nach 54 Minuten. Die Vipers hingegen ließen aber ab diesem Punkt nichts mehr anbrennen und konnten die lang ersehnten zwei Punkte mit nach Bad Wildungen nehmen.

"Eine famose Leistung meiner Mannschaft. Die zweite Halbzeit zeigt, dass ein Spiel erst vorbei ist, wenn 60 Minuten gespielt sind", so Bären-Coach Adrian Fuladdjusch nach dem Spiel und Vipers-Trainerin Tessa Bremmer betonte gegenüber der HNA: "Wir haben in der ersten Halbzeit unser Konzept super ausgespielt und nach dem Wechsel extrem nachgelassen."