28.03.2021 16:03 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

SV Werder Bremen vergrößert Vorsprung auf Abstiegsplätze

Alina Defayay Alina Defayay
Quelle: Hansepixx, SVW
Die Handballerinnen des SV Werder Bremen haben ihr Heimspiel gegen den HC Rödertal 34:26 gewonnen und holten damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. In einem umkämpften Spiel behielt Werder die Nerven und baute den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf sieben Zähler aus.

Neben den beiden Verletzten der vergangenen Woche trat auch Kreisläuferin Jasmin Eckart die Auswärtsfahrt nach Bremen nicht an. An der Seitenlinie übernahm Co-Trainer Frank Hein das Ruder, weil die neue Cheftrainerin Egle Kalinauskaite wegen privater Gründe nicht mit in den Norden reiste.

Werder hatte einen Start nach Maß und führte nach rund fünf Minuten mit 3:0. Die Gäste vom HC Rödertal brauchten etwas um ins Spiel zu kommen und die Anfangsnervosität abzulegen. Emilia Ronge traf für den HCR per Siebenmeter zum 3:1 (8.) und legte mit dem ersten ihrer 10/2 Tore den Startschuss für einen 4:0-Lauf.

Anstatt das Bremen den Vorsprung ausbauen konnte, lagen die Grün-Weißen nun mit 3:4 (12.) zurück und die Bremerinnen konnten sich erst beim 10:9 (21.) durch Alina Defayay die Führung zurückholen. In der Schlussphase des ersten Durchgangs war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem Werder aber die Nase vorn behielt und einen 15:13-Vorsprung mit in die Pause nehmen konnte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Werder den Vorsprung auf 18:14 (35.) ausbauen, doch Rödertal kam durch zwei schnelle Tore von Ciolan und Ronge auf 18:16 (37.) heran. Bremen ließ aber keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Zähler an der Weser bleiben sollten und bestrafte die Fehler des HCR mit einfachen Toren und sorgte beim 22:16 (41.) für eine komfortable Führung.

Rödertal hatte ein ums andere Mal Pech im Abschluss und so konnte Bremen die Gäste aus Distanz halten. Spätestens nach dem 29:22 (51.) von Naomi Conze war klar, das Werder den Sieg nicht mehr hergeben würde. Am Ende setzt sich das Team von Werder-Trainer Robert Nijdam verdient mit 34:26 durch.

"Das wichtigste ist, dass wir gewonnen", war Nijdam überaus froh über die beiden Punkte für seine Mannschaft und fügt an: "Wir wussten, dass Rödertal bis zum Ende kämpfen wird. Es war sicherlich kein schönes Handballspiel, aber wir haben weniger Fehler gemacht und den Sieg am Ende durch eine geschlossene Mannschaftsleistung souverän nach Hause gebracht."

"Wir hatten heute unglaublich viel Wurfpech. Da sind etliche gute Würfe von unserer Mannschaft am Pfosten oder der Latte gelandet. In der zweiten Halbzeit haben wir zwei Phasen, die mich wirklich ärgern. Da verteilen wir zu viele Geschenke, die eine Mannschaft wie Bremen natürlich gerne annimmt", bilanzierte HCR-Vertretungscoach Frank Hein und ergänzte: "Eigentlich waren wir besser, als das Ergebnis es vermuten lässt. Aber zum Schluss haben wir einige unglückliche Situationen auf unserer Seite."

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