19.03.2021 10:19 Uhr - 2. Bundesliga - PM Freiburg, red

Red Sparrows Freiburg wollen auch beim TuS Lintfort "weiter alles geben"

Simone FalkSimone Falk
Quelle: Patrick Seeger, HSG
Nach dem lang ersehnten ersten Heimsieg der Saison geht es für die Red Sparrows am 20. Spieltag der 2. Handball Bundesliga zum TuS Lintfort an den Niederrhein.

Der TuS Lintort gehört diese Saison zu den Top-Mannschaften der Liga und ist außerdem einer der fünf Vereine, welche die Lizenz für die erste Liga beantragt haben. Mit 23:11 Punkten nach 17 Spielen stehen die Lintforterinnen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz, die Aufstiegsränge in Sichtweite. Beste Werferin der Mannschaft von Trainerin Bettina Grenz-Klein ist Naina Klein. Die 21-Jährige kommt diese Saison bereits auf 97 Tore, davon 92 aus dem Feld, und steht damit in den Top 10 der ligaweiten Scorerliste.

Im Hinspiel verloren die Red Sparrows daheim mit 26:29 nach deutlichem Halbzeitrückstand und ausgeglichenem Zwischenergebnis fünf Minuten vor Schluss. Für Red Sparrows Coach Ralf Wiggenhauser war das Spiel aber im Nachhinein alles andere als knapp: "Das war damals ein furchtbares Spiel von uns, umso erstaunlicher ist es, dass es nach 55 Minuten Unentschieden stand. Trotz schlechtem Spiel von uns war es ein knappes Ding. Seit dem ist aber viel passiert und Lintfort hat einen beachtlichen Weg gemacht."

Denn seit dem Hinspiel in Freiburg ließen die Lintforterinnen nur vier Punkte liegen: am 9. Januar bei der 28:30 Niederlage in Herrenberg und vergangenes Wochenende beim 27:31 in Leipzig. Die restlichen Spiele konnten die Damen aus dem Ruhrgebiet allesamt gewinnen und den damaligen Tabellenführer Berlin konnte die Mannschaft um Naina Klein vor zwei Wochen sogar mit einem spektakulären 27:17 zurück in die Haupstadt schicken!

Für die Freiburgerinnen gilt es also auch diesmal wieder, die Rolle des Underdogs anzunehmen und mit dem neugewonnenen Selbstvertrauen des ersten Heimsieges alles zu geben: "Die Mannschaft war richtig gut drauf im Training. Man hat gemerkt, dass einiger Ballast von den Schultern gefallen ist und wir werden wieder weiter alles geben!", gab Wiggenhauser im Vorfeld der Partie zu Protokoll.

Auch dieses Mal leider eine negative Nachricht zum Schluss, denn das Verletzungspech trifft die Red Sparrows diese Saison besonders hart. Das heutige Geburtstagskind Kim Schmitt, die im Sommer zu den Freiburgerinnen wechselte, brach sich im Training die Nase und wird den Red Sparrows voraussichtlich bis zum Saisonende fehlen.