27.02.2021 14:24 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Kurpfalz Bären bei der SG BBM Bietigheim chancenlos

Bietigheim ließ den Kurpfalz Bären keine Chance. Bietigheim ließ den Kurpfalz Bären keine Chance.
Quelle: Marco Wolf
Am 20. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) feierte die SG BBM Bietigheim einen ungefährdeten 43:22 (24:7)-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Kurpfalz Bären. Beste Werferin war Antje Lauenroth (6), für die unterlegenen Gäste traf Rebecca Engelhardt fünfmal.

Ketsch versuchte zu Beginn, mit einer offenen Angriffsformation die Gastgeberinnen zu überraschen, was die SG BBM gnadenlos bestrafte. Nach vier Minuten stand es 5:1, worauf Gästecoach Adrian Fuladdjusch seine erste Auszeit nahm. Auch danach bestimmten die Bietigheimerinnen das Spiel, hatten zudem in Valentyna Salamakha einen sicheren Rückhalt im Tor.

Nach 10 gespielten Minuten lautete der Spielstand 10:2. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung weiter aus, die Kurpfalz Bären waren früh um Ergebniskosmetik bemüht. Mit einem deutlichen und verdienten 24:7 ging es in die Halbzeitpause.

Den ersten Treffer im zweiten Abschnitt markierte Leonie Patorra zum 25:7. Die Gäste aus Ketsch um Torhüterin Johanna Wiethoff, die einige starke Aktionen hatte, stemmten sich gegen eine drohende hohe Niederlage, hatten zudem einige erfolgreiche Aktionen im Torabschluss.

In der 40. Minute erzielte Luisa Schulze das 30:9 für die SG BBM, bei der alle Spielerinnen zum Einsatz kamen. Die Bären steckten nicht auf und kamen, bedingt durch einige Nachlässigkeiten in der Bietigheimer Defensive, auf 39:19 (53.) heran. Nach einer Auszeit erzielte Kapitänin Kim Naidzinavicius den 40. Treffer per Siebenmeter. Nach 60 Minuten stand ein leistungsgerechter 43:22-Sieg.

"Es war das erwartete schwere Spiel, das Bietigheim sehr ernst genommen hat", erklärte Fuladdjusch nach dem Spiel. "Die Mannschaft hat richtig guten Handball gespielt, und man sieht die tolle Entwicklung die Bietigheim genommen hat. Wir waren Teil des Spiels aber eher in der Zuschauerrolle."

Trainerkollege Gaugisch bilanzierte. "Es ist immer schwer, in so ein Spiel zu kommen. Das haben wir in der ersten Halbzeit gut gemacht und haben konzentriert agiert. In der zweiten Halbzeit sind wir mit Blick auf das Spiel am Sonntag nicht mehr an die obere Leistungsgrenze gegangen. Dennoch können wir zufrieden mit unserem heutigen Auftreten sein."