19.02.2021 11:08 Uhr - 1. Bundesliga - PM Leverkusen, red

Werkselfen: Erstes Liga-Heimspiel nach fast vier Wochen

Die Flames gewannen das HinspielDie Flames gewannen das Hinspiel
Quelle: Andrea Müller/Flames Handball
Nach dem witterungsbedingten Ausfall der Partie gegen die TuS Metzingen vor 14 Tagen - das Spiel wurde mittlerweile für den 31. März neu terminiert - steht für Handball-Bundesligist TSV Bayer 04 Leverkusen am kommenden Sonntag endlich die erste Heimpartie im Monat Februar auf der Agenda. Zu Gast in der Ostermann Arena (Anwurf:16.00 Uhr) ist der Tabellensiebte HSG Auerbach/Bensheim. Das Team von der Bergstraße hat wie der Neunte aus Leverkusen 16 Minuspunkte auf dem Konto, aber bereits zwei Spiele mehr absolviert.

Vier dieser 16 Minuspunkte kassierte das Team von Ex-Werkselfe Heike Ahlgrimm in dieser Woche. Am Wochenende unterlag man zunächst überraschend daheim mit 23:25 dem VfL Oldenburg, am Mittwoch dann erwies sich der designierte Meister Borussia Dortmund beim 28:38 als zu stark für die Flames.

Gegen Dortmund kassierten auch die Werkselfen mit 29:31 in ihrer letzten Partie eine Niederlage. Am Sonntag treffen nun zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander, wie beide Trainer unisono zu Protokoll gaben. Auch sonst verstehen sich Elfen-Coach Martin Schwarzwald und Heike Ahlgrimm ausgezeichnet, stieg man doch als Trainergespann 2017 mit den Flames in die Bundesliga auf.

Während Chefin Ahlgrimm mittlerweile seit 2016 die Kommandos bei der HSG erteilt, ist ihr früherer Assistent seit Dezember bei Bayer verantwortlich, sodass es erst jetzt zum ersten Gegeneinander kommt. "Wir tauschen uns gelegentlich aus und haben ein freundschaftliches Verhältnis", so Schwarzwald.

Im Hinspiel Ende September behielten die Flames mit 23:20 gegen die noch von Michael Biegler und Renate Wolf trainierten Werkselfen die Oberhand, doch als Vorbereitung taugte dieses Spiel nicht nur wegen der zeitlichen Komponente für Schwarzwald nur bedingt: "Natürlich habe ich mir das Spiel angeschaut, aber damals spielten auf Elfenseite Mia Zschocke, Mareike Thomaier und Fanta Keita im Rückraum. Dieses Trio fehlt und schon seit Wochen und nun kommt auch noch Didda Einarsdottir nach ihrem Eingriff im Knie hinzu, sodass uns doch mächtig Qualität fehlt derzeit."

Trotz der personell angespannten Lage geht der 34 Jahre alte A-Lizenzinhaber optimistisch in die Partie: "Wir haben gut trainiert und wollen ein Erfolgserlebnis einfahren. Nach den zuletzt weniger guten Ergebnissen wäre es wichtig, jetzt gemeinsam den Bock umzustoßen."

Die Partie im Livestream auf Sportdeutschland.TV