18.02.2021 16:47 Uhr - DHB-Pokal - PM SG, HP HSG, red

Bietigheim zieht souverän ins OLYMP Final4 ein

Jubel bei Xenia Smits und der SG BBM Bietigheim über den Einzug ins OLYMP Final4.Jubel bei Xenia Smits und der SG BBM Bietigheim über den Einzug ins OLYMP Final4.
Quelle: Marco Wolf
Im Viertelfinale des DHB-Pokals gewann die SG BBM Bietigheim am Mittwochabend zuhause gegen die HSG Bad Wildungen Vipers mit 34:22 (16:10) und steht damit im OLYMP Final4, das am 15. und 16. Mai in der Stuttgarter Porsche Arena ausgetragen wird. Der Traum vom zweiten Einzug der Vereinsgeschichte in das Olymp Final Four im Mai ist für die Vipers damit ausgeträumt

Bei der SG BBM, die wieder mit 16 Spielerinnen in ein Match gehen konnte, stand Karolina Kudlacz-Gloc nach überstandener Schulterverletzung zum ersten Mal seit über vier Monaten wieder im Kader. Auf Stine Jørgensen (Schwangerschaft) und Trine Østergaard (Trauerfall) musste SG BBM Cheftrainer Markus Gaugisch dennoch verzichten.

Beiden Teams merkte man die Bedeutung dieses Spiels an, denn es ging von Beginn an beherzt zur Sache. Bei den SG-Ladies fehlte zunächst das Glück im Abschluss. Insgesamt war es ein sehr zerfahrener Start beider Kontrahenten in dieses so wichtige Viertelfinale. Nach 15 gespielten Minuten führte die SG BBM mit 6:5. In der 25. Minute nahm Markus Gaugisch beim Stand von 11:10 seine erste Auszeit, die Ansprache fruchtete, denn es folgte ein 6:0-Lauf seines Teams zum 16:10 Halbzeitstand.

Den ersten Treffer im zweiten Abschnitt erzielte Kim Naidzinavicius fulminant aus dem Rückraum. Die Vipers blieben bissig und lieferten der SG BBM einen wahren Pokalfight. In der 40. Minute kamen sie auf 15:20 heran, worauf Markus Gaugisch seine zweite grüne Karte legte, um den Angriffswirbel der Gäste zu unterbrechen. Sie zeigte Wirkung, denn Kim Naidzinavicius ließ das 21:15 per erfolgreichem Siebenmeter folgen. Bad Wildungen blieb in Reichweite, erzielte das 23:19 nach 45 Minuten.

Ab dann hielt das Abwehrbollwerk um die heute starke Emily Sando im Tor und Bietigheim zog davon, führte fünf Minuten vor dem Abpfiff mit 30:21 ? das Match war entschieden. Luisa Schulze setzte den Schlusspunkt zum 34:22, womit die SG-Ladies neben der TuS Metzingen, der HSG Blomberg-Lippe sowie der HL Rosengarten 08-Buchholz ins OLYMP Final4 einziehen, das am 15. und 16. Mai in der Stuttgarter Porsche Arena ausgetragen wird.

Für die Trainerin Tessa Bremmer der HSG Bad Wildungen fiel das Ergebnis aber zu hoch aus. "Mental war das Spiel für uns nicht einfach, was mit Sicherheit auch mit den Vorbereitungen für das abgesagte Spiel gegen Rosengarten zutun hatte. Nichtsdestotrotz haben wir am Anfang gut in die Partie reingefunden und mithalten können bis wir uns wieder zu viele leichte Fehler erlaubt haben. Im Pokal versucht man natürlich am Ende immer nochmal alles zu geben. Am Ende fiel das Ergebnis dann zu hoch aus, welches nicht den tatsächlichen Spielverlauf widerspiegelt", wird Bremmer auf der Webseite der Vipers zitiert.

Ihr Gegenüber Markus Gaugisch sagte nach dem Spiel glücklich: "Wir haben es uns in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht, in dem wir leichte Würfe nicht im Tor unterbrachten. Zum Ende des ersten Abschnitts agierten wir sicherer und haben im zweiten Durchgang den Sack zugemacht. Respekt vor der tollen Leistung der Vipers. Jetzt freuen wir uns auf das OLYMP Final4."

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