25.01.2021 11:26 Uhr - 2. Bundesliga - PM Freiburg, red

HSG Freiburg bei HSV Solingen-Gräfrath "nicht in Reichweite, um etwas mitzunehmen"

Franziska Penz traf siebenmal gegen FreiburgFranziska Penz traf siebenmal gegen Freiburg
Quelle: Lars Breitzke, HSV
Zum Abschluss der Hinrunde verlieren die Red Sparrows, trotz einer guten Anfangsphase, auswärts beim HSV Solingen-Gräfrath 76 mit 25:32 (10:15).

Die Freiburgerinnen, die zuletzt sechs Spiele in Folge keine Punkte sammeln konnten, starteten mit einer gesunden Portion Mut in die Partie. Die Red Sparrows überraschten Gegner und Zuschauer vor den Bildschirmen gleich zu Beginn mit einer siebten Feldspielerin und gingen mit 1:0 in Führung.

Diese sollte allerdings auch die einzige Freiburger Führung der Partie bleiben, denn die formstarken Gastgeberinnen nahmen die Partie schnell in die Hand. Angeführt von der Topscorerin der Liga, Vanessa Brandt (10/4), und Franziska Penz (7) ging der HSV in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr her.

Über die gesamte Spielzeit hinweg waren die Solingerinnen einen Ticken besser als die Freiburgerinnen. Die Red Sparrows konnten zwar in der ersten Halbzeit über 25 Minuten in Schlagdistanz bleiben, doch die selbstbewusste Manschaft von Kerstin Reckenthäler wusste mit der Führung umzugehen und baute den Vorsprung in der zweiten Hälfte auf bis zu zehn Tore aus. Am Ende verloren die Red Sparrows verdient mit 32:25 und beenden die Hinrunde der 2. Handball Bundesliga damit auf einem Abstiegsplatz.

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Beste Werferinnen der Red Sparrows an diesem Abend waren Carolin Spinner (5/4) und Marie Lipps (5) mit jeweils fünf Toren. Besonders bitter für die Freiburgerinnen: Die bislang ein herausragendes Jahr spielende Nadine Czok verletzte sich früh in der Partie an der Schulter und droht den Red Sparrows eine Zeit lang zu fehlen.

"Heute war einfach zu wenig, was wir gezeigt haben", analysierte Trainer Ralf Wiggenhauser die Partie im Nachhinein und fuhr fort: "Die 7-gegen-6-Überzahl zu Beginn der Partie haben wir gar nicht so schlecht gespielt, haben aber leider zu viel verworfen und hatten auch noch ein paar technische Fehler dabei. In der zweiten Halbzeit haben wir dann alles versucht und die Abwehr umgestellt, aber schlussendlich waren wir heute nicht in Reichweite, um etwas mitzunehmen."

HSV Solingen-Gräfrath 76: Natascha Krückemeier, Senanur Arioez, Lisa Fahnenbruck;
Carina Senel (2), Melina Fabisch (3), Henriette Clauberg, Laura Winkelhoch, Lara Karathanassis, Cassandra Nanfack (2), Mandy Reinarz (5), Luca Josephine Tesche, Barbara Bongartz (1), Merit Müller (2), Franziska Penz (7), Vanessa Brandt (10/4)

HSG Freiburg: Svenja Wunsch, Salomé Kuß;
Hannah Person (2), Christiane Baum (3), Angelika Makelko (4), Carolin Spinner (5/4), Kathrin Disch, Nadine Czok (2/1), Leonie Hartl, Simone Falk (1), Maja Zeides (3), Liza Ehret, Luciana Villavicencio, Jessica Peter, Marie Lipps (5)