25.01.2021 08:24 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

BSV Sachsen Zwickau gewinnt Spitzenspiel der 2. Liga gegen Füchse Berlin

Ela Szott entnervte die SpreefüxxeEla Szott entnervte die Spreefüxxe
Quelle: Marko Unger, BSV
Sachsen Zwickau hat sich am Samstag im Spitzenspiel der 2.Liga mit der bisher besten Saisonleistung eindrucksstark zurückgemeldet. Mit einem so nicht zu erwartenden klarem 31:26 (18:16) gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenersten Füchse Berlin. Damit hielten die Frauen vom Trainerduo Norman Rentsch und Dietmar Schmidt den Anschluss und somit die Spannung in der Liga hoch.

Zunächst bestimmten die Gäste die Partie und führten nach sieben Minuten mit drei Toren (2:5). Die hochmotivierten Zwickauerinnen ließen sich allerdings nicht beeindrucken und fanden immer besseren Zugriff auf das Spiel. Über eine gute Abwehrarbeit gegen die treibenden Kräfte Leona Svirakova (5), Vesna Tolic (6) holten sich die Frauen um Alisa Pester und Pia Adams auch die Sicherheit für das druckvolle Angriffsspiel. So entwickelte sich bis zum 12:12/20. ein offener Schlagabtausch, wobei die Berlinerinnen immer vorlegten.

Mit dem Treffer zum 13:12 von Pia Adams (11/6) wechselte die Spielgestaltung langsam auf die Seite der Gastgeberinnen. Jetzt legten sie vor, doch die Schützlinge von Trainerin Susann Müller fanden immer eine Antwort. Erst in den beiden Minute vor dem Halbzeitpfiff gelangen Felsberger und Adams die 18:16-Pausenführung.

Im Gegensatz zu anderen Spielen, startete der Tabellenzweite hellwach in die zweite Spielhälfte und baute den Vorsprung bis zur 36.Min. auf 22:18 aus. Eine Vorentscheidung? Nein! Statt den möglichen 5.oder 6.Treffer folgen zu lassen, nahmen die Füchsinnen wieder Witterung auf und ließen nicht locker. Bo Decker gelang dann Anschluss und Ausgleich zu 24:24 (45.).

Wer würde jetzt die besseren Nerven haben? Es war Zwickau, sie legten weiter vor, behielten auch in Unterzahlsituationen den Kopf oben und hatten in dieser kritischen Situation, mit Ela Szott eine Torhüterin, die jetzt zur Hochform auflief und das Tor "zunagelte".

Das 27:26 durch Tolic war der letzte Torjubel von Berliner Seite, auch weil Szott den möglichen Ausgleich bei einem Gegenstoß verhinderte. Für Zwickau erzielten Diana Dögg Magnusdottir, Lisa Felsberger (2) und Jenny Choinowski die Treffer zum 31:26-Endstand.

"Die BSV-Frauen haben in diesem Spiel die richtige Antwort auf die Niederlage in Lintfort gegeben. Mit taktischer Disziplin, vielen positiven Emotionen und dem Einsatz individueller Stärken in die Teamleistung, konnte dem Spitzenreiter Paroli geboten werden", bilanziert der BSV in seiner Mitteilung.