20.01.2021 09:21 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

TuS Metzingen will gegen Bensheim/Auerbach "von Beginn an hellwach sein"

Edina RottEdina Rott
Quelle: TuS Metzingen
Am Mittwoch (17 Uhr) gastiert die HSG Bensheim/Auerbach zum Abschluss der Vorrunde in der Metzinger Öschhalle.

Der Start in die Saison lief alles andere als gut für die Metzingerinnen, umso beachtlicher ist die gute Form zum Ende der Halbserie. Die Mannschaft von Edina Rott steht auf Platz 3 der Tabelle der Handball Bundesliga Frauen und kann bereits neun Siege in Serie vorweisen. "Wir wollen die Hinrunde erfolgreich abschließen, die letzten Wochen waren sehr anstrengend und trotzdem hat das Team es sehr gut gemacht. Dass wir nach dem schlechten Saisonstart stehen, wo wir stehen wollen, zeigt den großen Kampfgeist der Mannschaft", so die TuS-Kommandogeberin.

Den angesprochenen Kampfgeist haben die Ermstälerinnen in den letzten Wochen oftmals unter Beweis gestellt und einige enge Spiele für sich entscheiden können. Diese Mentalität wird der Rott-Truppe am Mittwochabend wieder abverlangt werden.

"Metzingen ist absoluter Favorit. Die haben jetzt neun Spiele hintereinander gewonnen und sind gut drauf. Aber wir haben bisher immer gute Spiele gegen Metzingen gemacht. Von daher brauchen wir uns auch nicht verstecken. Dies ist wieder so ein leichtes Spiel, wo man hinfahren kann und nichts zu verlieren hat. Da muss man sich keine Gedanken machen, weil es kein Muss- oder Pflichtspiel ist. Wir wollen ein gutes Spiel machen", so Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm und ergänzt: "Ich wünsche mir, dass wir mal 60 Minuten kontinuierlich spielen und nicht so große Schwächephasen haben, wie gegen Blomberg oder Halle. Es wäre schön, einfach mal eine konstant gute Leistung abzuliefern."

"Bensheim ist ein sehr unangenehmer Gegner. Wir müssen von Beginn an hellwach sein, eine aggressive Deckung stellen und sie gar nicht ins Spiel kommen lassen. Die Flames spielen wie wir einen schnellen Handball, sind aber auch fehleranfällig. Diese Fehler müssen wir eiskalt nutzen um erfolgreich zu sein", analysierte Rott ihren Ex-Verein, bei dem sie acht Jahre als Spielerin aktiv war. "Wir wollen den dritten Platz verteidigen und auch in der Rückrunde viele Punkte holen", zeigte sich Linksaußenspielerin Dorina Korsos auf der Pressekonferenz optimistisch.

"Wir haben in Thüringen gezeigt, dass uns solche Spiele als Außenseiter liegen. Bisher sind wir absolut im Soll. Das wird schwer, das wissen wir. Metzingen ist gut drauf und hat sich gefangen. Sie haben natürlich ganz andere Ambitionen, als wir. Bis auf Lotta und Leo stehen alle Spielerinnen zur Verfügung und wir können dort ganz befreit aufspielen. Im Moment ist alles möglich. Metzingen hat auch schon Punkte gelassen. Von daher sind wir nicht ganz aussichtslos. Metzingen ist klar Favorit, aber auf der anderen Seite liegt uns auch die Rolle, nicht zu müssen, aber zu können", so Ahlgrimm abschließend.