11.01.2021 17:24 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Red Sparrows unterliegen Wuppertal nach "schlechtester zweiter Halbzeit der Saison"

Die "Beyeröhder Handballgirls" bejubeln den Sieg gegen die HSG Freiburg.Die "Beyeröhder Handballgirls" bejubeln den Sieg gegen die HSG Freiburg.
Quelle: Carsten Schönberger
Die "Red Sparrows" von der HSG Freiburg verlieren am 11. Spieltag deutlich gegen den TVB Wuppertal. Nach der 23:32 (11:11)-Niederlage verweilt die HSG weiter auf dem vorletzten Platz mit 3:19 Punkten. Die " Beyeröhder Handballgirls" sicherten sich hingegen zwei wichtige Punkte und klettern auf Platz 11. Nadine Czok war mit acht Toren die treffsicherste Spielerin des Abends, vor den Wuppertalerinnen Ramona Ruthenbeck (6/1) und Anna Lena Bergmann (6).

Dabei begann die Partie, wie so oft in dieser Saison, vielversprechend für die Gäste. Czok brachte die Red Sparrows nach 99 Sekunden mit 1:0 in Front - die Führung konnten die Breisgauerinnen fast die komplette erste Halbzeit halten, ehe kurz vor dem Pausenpfiff Bergmann die Partie zum 11:11 ausglich.

Mit diesem Ergebnis ging es in der Kabine für beide Mannschaften. Für die Freiburgerinnen wiederholte sich nach Wiederanpfiff nun leider das altbekannte Spiel aus dieser Saison. Auf eine gute erste folgte eine schwache zweite Halbzeit. Die Gastgeberinnen gingen durch Treffer von Bergmann, Stefes und Grewe in Führung und gaben diese bis zum Ende der Partie nicht mehr her.

Nach 45 Minuten waren die Wuppertalerinnen mit 24:16 quasi außer Reichweite für die Red Sparrows. Dennoch warfen diese noch einmal alles in die Waagschale und begannen mit dem ersten Treffer von Kim Schmitt, die nach langer Verletzungspause ihr Debüt für die Red Sparrows gab, eine Aufholjagd auf 25:20. Das letzte Aufbäumen kam aber leider zu spät und hielt zu kurz an.

Die "Beyeröhder Handballgirls" gaben die Führung nicht mehr ab, bauten diese schnell weiter aus und gewannen am Ende deutlich mit 32:23.

"Die erste Halbzeit war okay. Die zweite allerdings die schlechteste der Saison. Wir haben zu leicht die Bälle hergegeben und waren in der Abwehr überhaupt nicht mehr griffig", analysierte TVB-Trainer Ralf Wiggenhauser im Nachhinein.

Red Sparrows: Svenja Wunsch, Salomé Kuß; Hannah Person (2), Christiane Baum (1x2"), Angelika Makelko (2, 1x2"), Jessica Peter, Carolin Spinner (2), Kim Schmitt (1), Kathrin Disch (1), Nadine Czok (8/4), Leonie Hartl (2), Simone Falk (1), Maja Zeides (2), Luciana Villavicencio (1), Marie Lipps (1); Trainer: Ralf Wiggenhauser

TVB Wuppertal: Katja Grewe (1), Dana Centini; Leonie Schmitz, Ramona Ruthenbeck (6/1), Hanna Wagner (5, 1x2"), Michelle Stefes (4), Nika Matavs (5), Mona Bratzke (1, 1x2"), Anna Lena Bergmann (6), Zoe Stens (1), Insa Weisz, Lisa Havel (1), Ida Marie Krogh (2); Trainer: Dominik Schlechter