10.01.2021 13:27 Uhr - 1. Bundesliga - PM NSU, red

"Ärgerliche Niederlage" für Neckarsulmer Sport-Union bei TuS Metzingen

Nathalie Hendrikse und ihr Team, die Neckarsulmer Sport-Union, hatte gegen Metzingen das Nachsehen.Nathalie Hendrikse und ihr Team, die Neckarsulmer Sport-Union, hatte gegen Metzingen das Nachsehen.
Quelle: Neckarsulmer Sport-Union
Zum Re-Start nach der EM-Pause und einer Quarantäne gibt es für die Neckarsulmer Sport-Union am Samstagabend bei der TuS Metzingen eine unglückliche 22:24 (13:12)-Niederlage in der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Nach einer zwischenzeitlichen Führung mit sechs Toren Unterschied verlor die NSU in den letzten 20 Spielminuten den Faden und muss nach fünf Ligasiegen in Folge eine Niederlage im Derby einstecken.

Neckarsulm fand nach der langen Pause besser in die Partie des 14. Spieltags und ging trotz einer frühen Zeitstrafe gegen Nathalie Hendrikse zunächst in Führung. Metzingen kam vor allem über das Tempospiel durch Abschlüsse der Außen zum Torerfolg, der Positionsangriff scheiterte allerdings häufig an der kompakten NSU-Defensive sowie der hervorragenden Sarah Wachter im Tor.

Die TusSies reagierten mit einer Auszeit und glichen nach der Neckarsulmer 3-Tore-Führung zur Mitte der ersten Hälfte aus. Angeführt von Lynn Knippenborg setzten sich die Neckarsulmerinnen erneut auf drei Tore ab, vergaben diese deutlichere Führung durch zwei Treffer von Metzingen allerdings noch vor der Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte kam die Sport-Union erneut deutlich besser aus der Kabine und dominierte das Spielgeschehen. Sarah Wachter parierte erneut einen Strafwurf der Gastgeberinnen und der Angriff brachte Neckarsulm durch einen 5:0-Lauf zur 12:18-Führung. Nach neun perfekten Minuten kam ab der 40. Minute allerdings ein deutlicher Bruch in das Angriffsspiel der NSU.

Nach dem 13:19 startete Metzingen resultierend aus harmlosen Neckarsulmer Abschlüssen mit einfachen Toren die Aufholjagd und drehte das Spiel durch einen 9:1-Lauf bis zur 53. Minute. Neckarsulm glich trotz deutlicher Probleme durch Lynn Knippenborg und Selina Kalmbach nochmals zum 22:22 aus. Letztendlich gelang aber auch in den letzten fünf Minuten erneut kein Treffer gegen die TusSies, die sich durch Bo van Wetering und Anna Albek mit einem Strafwurf den doch glücklichen 24:22-Derbysieg holten.

"Nach der deutlichen Führung und durch die starke Leistung von Sarah Wachter mit unserer Abwehr ist es eine ärgerliche Niederlage für uns. Wir waren in der zweiten Halbzeit meiner Meinung nach leider sehr schlecht im Angriff, haben nur noch drei Tore in 20 Minuten geworfen und waren ohne Konzept im Angriff. Wir spielen jetzt wieder zuhause und ich hoffe, dass wir dort nach dieser Niederlage vor allem im Angriff wieder eine andere Leistung zeigen.", so Tanja Logvin nach dem Schlusspfiff.

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