16.11.2020 10:47 Uhr - 2. Bundesliga - PM Nürtingen, red

TG Nürtingen bleibt gegen Solingen-Gräfrath hinter den Erwartungen

Solingen-Gräfrath hatte den Rückraum um Katarina Pandza im GriffSolingen-Gräfrath hatte den Rückraum um Katarina Pandza im Griff
Quelle: TG Nürtingen
Mit Spannung wurde das Duell der beiden Mannschaften um den Anschluss an die Spitzengruppe erwartet. Solingen-Gräfrath erwies sich in der Nürtinger Theodor-Eisenlohr- Sporthalle als gemauserte gegenüber der letzten Saison und revanchierte sich für die Niederlage im bislang einzigen Aufeinandertreffen. Allerdings blieb die TG Nürtingen vieles schuldig und deutlich hinter den Erwartungen ihrer Anhänger. Mit dem 24:32 setzte es eine bittere Heimniederlage gegen die Mannschaft aus dem Bergischen Land.

Während Kerstin Reckenthäler ihre Rechnung mit einem Abwehrfokus auf Pandza und Quist aufgehen sah, machte Ausra Fridrikas auf Seiten der TG Nürtingen etliche Mängel aus, die einen Erfolg verhinderten. "Übermotivation und mangelnde Treffsicherheit" waren ihrer Analyse zufolge die Ursache für die böse Abfuhr.

Freilich hatte sie damit aber nicht alle Schwächen ihres Teams genannt. Vor allem in der ersten Viertelstunde hatte Solingen in Natascha Krückemeier eine herausragende Torhüterin, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. Zudem gesellten sich etliche Aluminiumterffer der TG Nürtingen, die den Gastgeberinnen die nötigen Zähler verwehrten. Rasch ergab sich dadurch eine Rückstand mit vier Toren, der sich auch beim Pausenwechsel mit dem 11:15 fortsetzte.

Wer gedacht hatte, dass sich die TG Nürtingen nach der Pause besser präsentieren würde, sah sich bitter getäuscht. Die Abwehr der Gäste arbeitete weiter hervorragend und machte der TG Nürtingen mit viel Einsatz und Bewegung das Leben schwer. Zudem hatten Quist und Pandza schon eine Partie bei Metzingen in der ersten Liga in den Beinen, die sich in mangelnder Frische deutlich bemerkbar machte.

Während Nürtingen Probleme beim Torwurf zeigte, nutzte Solingen-Gräfrath eiskalt die sich bietenden Chancen. Obwohl Lena Schmid im Tor der TGN noch einige glänzende Paraden zu verzeichnen hatte, wuchs der Vorsprung des HSV immer weiter und mündete schließlich in einem deutlichen 24:32.